Es ist so weit, 2016 neigt sich seinem Ende entgegen. Gerne würde ich ausschließlich positiv auf die letzten 12 Monate zurückblicken, doch das kann ich nicht. Nicht nur die Welt bot genug Gründe zum Kopfschütteln (man schaue nur auf die AfD, Donald Trump oder die Berichterstattung über die Lombardis), auch mein kleiner, ganz persönlicher Mikrokosmos hat sich 2016 längst nicht so entwickelt, wie ich es mir vorgestellt oder gewünscht hatte. Ganz im Gegenteil. Die letzten sechs Monate gehören zweifellos in die Top 3 meiner persönlichen Tiefpunkte – und werden mich sicherlich noch eine Weile beschäftigen.

Die Frage ist jedoch nicht, ob wir in unserem Leben Tiefpunkte erleben (die erleben wir alle auf die eine oder andere Art). Die Frage ist, wie wir mit ihnen umgehen.

Stecken wir den Kopf in den Sand und bemitleiden uns selbst?
Oder machen wir das Beste aus der jeweiligen Situation und schauen nach vorne?

Mein persönlicher Tipp: Entscheidet euch für die zweite Variante. Immer. Egal, wie schwer es euch auch fällt.

Und weil ich gerne auch das lebe, was ich sage, habe ich die letzten Monate genutzt und mich nach Feierabend intensiver als ursprünglich geplant mit der Fotografie beschäftigt. Nicht nur zur Ablenkung, sondern insbesondere, um die mir zur Verfügung stehende Zeit sinnvoll zu nutzen. Mit dem Ziel, aus etwas Negativem etwas Positives entstehen zu lassen.

Ich habe Fotos anderer Fotografen betrachtet, Bücher gelesen, Tutorials geschaut – und natürlich viele Bilder aufgenommen und bearbeitet. Und jeden Rückschlag, jeden Fehlversuch als Fortschritt betrachtet. Habe ich wirklich versagt, wenn ich nach fünf Versuchen nicht das gewünschte Ergebnis erziele? Oder habe ich nicht vielmehr fünf Wege erarbeitet, die eben nicht zum gewünschten Bild führen – um es dann beim sechsten Versuch anders und hoffentlich richtig zu machen? Alles eine Frage der inneren Einstellung. Auch ein schlechtes Foto kann zu einem guten Foto führen – sofern man gewillt ist, aus seinen Fehlern zu lernen. Nur eines darf man niemals tun: aufgeben.

Ich hoffe sehr, dass meinen Bildern eine gewisse (positive) Entwicklung anzusehen ist. Und ich danke euch dafür, dass ihr mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt! Egal ob als Model vor der Kamera oder als Betrachter der Fotos am Bildschirm. Ohne euch könnte ich mein Hobby nicht mit Leben füllen – danke!

Im nächsten Jahr geht’s dann auch direkt weiter. Meine theoretischen Kenntnisse warten darauf, vertieft und in die Praxis umgesetzt zu werden. Der Januar ist bereits mehr oder weniger komplett verplant und in den folgenden Monaten werden (hoffentlich) noch viele weitere Shootings ihren Weg in meinen Kalender finden.

Abschließend bleibt mir nur folgendes zu sagen:

Egal, ob ihr ein tolles oder ein durchwachsenes 2016 hattet, genießt die kommenden Feiertage! Seid stets positiv! Bleibt stets positiv! Und lasst uns alle zusammen voller Tatendrang in das neue Jahr starten!

Ich freue mich darauf, hier mit euch weiterzumachen!