Tanzsport – ein Versuch beim 1. Latin Team Kiel

Als Dolores mir im Mai während unseres Shootings erzählte, dass sie auf Turnieren Latein tanzt (ist das so richtig formuliert?), war ich direkt neugierig. Tanzsport verbinde ich innerlich mit guter Musik, sportlichen Menschen und interessanten Posen – oder anders formuliert: mit einer tollen Möglichkeit für schöne Fotos. Außerdem stecke ich fotografisch bekanntlich immer noch in meiner Lernphase, und wenn mich etwas thematisch interessiert, kann ich ja auch gleich mal versuchen, es zu fotografieren. Und dabei lernen. Also fragte ich Dolores, ob es möglich wäre, mal bei einem Turnier oder einer ähnlichen Veranstaltung zu fotografieren. Sie versprach mir, bei der nächsten Saison an mich zu denken und sich ggf. bei mir zu melden.

Gestern war es nun so weit. Ich durfte bei der Präsentation des 1. Latin Team Kiel fotografieren. Direkt aus der ersten Reihe heraus. In der ich einen reservierten Platz hatte. So müssen sich Promis fühlen. 😉

Da tanzende Menschen für mich Neuland sind, hatte ich dementsprechend keine Ahnung, was ich da tue. Das war aber gar nicht schlimm, da ich letztlich nur für mich fotografiert habe und nicht unter dem Druck stand, etwas abliefern zu müssen. Brennweite? Blende? Verschlusszeit? Richtiger Moment? Einfach mal der eigenen Intuition folgen und ein wenig experimentieren – wird schon schiefgehen. Ich gebe es zu: Ich bin ein großer Fan des Trial-and-error-Prinzips, da man dadurch meiner Meinung nach am schnellsten lernt.

Ein paar Fotos sind mir dann auch tatsächlich ganz gut gelungen. Finde ich. Hoffe ich. Abweichende Meinungen werden natürlich toleriert. Auf jeden Fall ist Dolores zufrieden. Und wenn Dolores zufrieden ist, bin ich es auch. 😉

Falls ihr gleich beim Betrachten der Fotos denkt „Och ja, das sieht nach einer Menge Spaß aus“, männlich seid und aus Kiel kommt: Wenn ich mich gestern nicht verhört habe, sucht das C-Team dringend männliche Verstärkung! Also ran da! Ich würde selbst mit dem Tanzen anfangen, muss ja aber leider fotografieren. 😉

Ach ja, getanzt wurde übrigens unter anderem zu dem Awesome Mix von „Guardians of the Galaxy“ – der Filmnerd in mir hat bei der Ankündigung der Lieder heimlich eine kleine Freudenträne verdrückt. Aber pssst …

29.10.2017 | Alisha

Es klingt banal, aber bevor das eigentliche Shooting beginnt, unterhalte ich mich immer gerne ein wenig mit meinem Model. Mal ein wenig kürzer, mal ein wenig länger. Auf jeden Fall stets lange genug, um die Person, die ich gleich fotografieren darf, zumindest ansatzweise kennenzulernen und einschätzen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass eine gewisse Basis auf persönlicher Ebene für entsprechende Fotos vorhanden sein muss – und hoffe, dass sich dies in meinen Fotos auch irgendwie widerspiegelt.

Wenn mir mein Model im Laufe dieser Unterhaltung dann verrät, dass es bei Fotos eher anspruchsvoll ist, fühle ich mich zum Glück absolut gar nicht, niemals und in keinster Weise unter Druck gesetzt. Und erst recht sitze ich dank meines extrem ausgeprägten Selbstbewusstseins danach nicht zu Hause und denke immer und immer wieder „Hoffentlich gefällt ihr mindestens ein Fotos. Hoffentlich gefällt ihr mindestens ein Foto. Hoffentlich …“.

Dementsprechend blickte ich auch den Ergebnissen aus dem Shooting mit Alisha komplett gelassen entgegen. Und selbstverständlich gefiel ihr mindestens ein Foto (puh!). Um genau zu sein, gefielen ihr sogar gleich mehrere Fotos (juhu!). Und weil Alisha ein netter Mensch ist, darf ich euch diese Fotos hier sogar zeigen. Danke noch mal!

Lange Rede, kurzer Sinn: Viel Spaß beim Betrachten der Fotos!

15.09.2017 | Hochzeit von Swenja & Mathias

Was meine fotografischen Fähigkeiten angeht, sehe ich mich selbst ja nach wie vor als (beinahe) blutigen Anfänger. Dennoch werde ich ab und an gefragt, ob ich nicht auch eine Hochzeit fotografieren könnte. Und gelingt es mir nicht, dies dem zukünftigen Ehepaar „auszureden“, nehme ich diese Herausforderung sogar an. 😉 So auch bei Swenja und Mathias, die sich am 15.09. das Ja-Wort gegeben haben und deren Hochzeit ich fotografisch begleiten durfte.

Freundlicherweise haben die beiden mir erlaubt, euch eine kleine Auswahl der dabei entstandenen Fotos hier zu zeigen. Was ich hiermit tue. Ich hoffe, die Fotos gefallen euch!

Danke, Swenja und Mathias, für euer Vertrauen und dafür, dass ich die Fotos hier zeigen darf! Und selbstverständlich alles Gute für eure weitere gemeinsame Zukunft! 🙂

P.S.: Sind die kleinen Gäste nicht goldig? 🙂

Nebliger Sonnenaufgang an der Kiellinie

Ich gehe oft (und inzwischen auch gerne) spazieren. In der Woche morgens, mittags und abends, am Wochenende je nach Lust, Laune und Wetter. Dabei habe ich mir angewöhnt, grundsätzlich auch eine Kamera bei mir zu tragen. Also zusätzlich zum Smartphone, welches ja eh immer dabei ist. Meistens läuft es dabei auf eine OM-D E-M10 von Olympus hinaus, die mit einem 17-mm-Objektiv recht handlich, vielseitig und als Immer-dabei-Kamera dementsprechend gut geeignet ist.

Auch die folgenden Fotos sind mit dieser Kombination am Dienstag auf dem Weg zur Arbeit entstanden. Und zeigen hoffentlich, WIESO ich grundsätzlich eine Kamera dabei habe. Klar hätte ich die Fotos auch mit dem Smartphone aufnehmen können, aber ganz ehrlich: Dieser Sonnenaufgang war es wert, mit einer „richtigen“ Kamera fotografiert zu werden. Da soll noch mal einer behaupten, Kiel hätte nicht auch seine schönen Seiten … 🙂

17.10.2017 | Stefan

„Sven, du fotografierst ja nur (junge, attraktive) Frauen. Das hat wohl auch seinen Grund, oder? *zwinkerzwinker*“

Ja, in der Tat hat das seinen Grund. Und zwar den, dass ich fast ausschließlich Anfragen von (jungen, attraktiven) Frauen erhalte. So simpel ist das. In der heutigen Zeit gleicht es zwar einem Selbstmordkommando, dies aufs Geschlecht zu schieben, aber ich glaube dennoch, dass Frauen sich schlicht und einfach lieber fotografieren lassen als Männer. Und schöne Fotos auch eher zu schätzen wissen. Nennt mich ruhig einen miesen Sexisten – damit kann ich (in diesem Zusammenhang) leben. ;P

Selbstverständlich gibt es in der Tat auch (viele, sogar sehr viele) Fotografen, die bewusst ausschließlich (junge, attraktive) Frauen fotografieren. Und das ist deren gutes Recht. Blöd ist das natürlich für die Männer, die auch gerne mal vor der Kamera stehen würden. So wie Stefan, der bereits letztes Jahr in einer Facebook-Gruppe beklagte, dass viele Fotografen ausschließlich (junge, attraktive) Frauen für TfP-Projekte suchen würden, wodurch er als Mann Probleme hätte, Fotografen für gemeinsame Projekte zu finden. Zwar kamen wir schon damals ins Gespräch, doch bis zum Shooting sollte es viele, viele Monate dauern. Unter anderem, weil ich so viele (junge, attraktive) Frauen zu fotografieren hatte. Ja ja, ich geb’s ja zu …

Wie dem auch sei: Was lange währt, wird endlich gut. Und so kann ich euch heute endlich die Ergebnisse unseres Shootings zeigen. Ich hoffe, die Fotos gefallen euch!

15.10.2017 | Marie

Nachdem ich die vorangegangenen Wochen mit bezahlten Shootings, einer Hochzeit und diversen fotografischen Experimenten verbracht hatte, wurde es im Oktober mal wieder Zeit für das eine oder andere freie Porträtshooting. Und so traf ich mich Mitte Oktober mit Marie, die mich im September angeschrieben und sich bei mir um ein TfP-Shooting beworben hatte. Auch wenn Marie laut eigener Aussage keine Erfahrung als Model hatte, ahnte ich sofort: Die kann was! Und ich sollte recht behalten. 🙂

Da es an dem Tag des Shootings sehr hell (und mit „sehr hell“ meine ich „scheiße-ich-konnte-so-gut-wie-gar-nichts-sehen-hell“) war, mussten wir uns am Strand ein einigermaßen schattiges Plätzchen suchen und dort mit den Fotos ein wenig improvisieren bzw. experimentieren. Ich denke aber, dass uns dies ganz gut gelungen ist und wir aus dem einfach nur grellen Tag das Beste herausgeholt haben. Widerworte werden an dieser Stelle übrigens nicht geduldet! 😉

In diesem Sinne: Viel Spaß mit den Fotos!

09.06.2017 | Ines

Weiter geht’s mit der Aufarbeitung „alter“ Shootings. Auch diese Fotos von Ines sind bereits im Juni entstanden – und unterscheiden sich in drei Punkten von meinen üblichen Bildern:

1. Ich habe sowohl bei der Aufnahme als auch bei der späteren Bearbeitung darauf geachtet (oder zumindest versucht), mehr Kontrast als für mich üblich einzusetzen. Ohne es dabei zu übertreiben. Ich hoffe, es ist mir einigermaßen gelungen.

2. Grundsätzlich weiß ich bereits bei der Aufnahme, ob ich ein Foto später in Schwarzweiß oder in Farbe bevorzuge. Dieses Mal nicht. Deswegen zeige ich euch von einigen Fotos einfach beide Varianten. Lasst mich gerne wissen, welche ihr bevorzugt – ganz ehrlich: Ich kann mich nicht entscheiden.

3. Ines trägt weniger Kleidung als sonst. Und da ich noch immer relativ wenig Erfahrung im Fotografieren leicht bekleideter Models habe, stellt dies durchaus eine besondere Herausforderung für mich dar. Nicht nur, dass Kleidung etwaige „Problemzonen“ automatisch kaschiert (egal wie schlank du bist, in bestimmten Posen hat die nun mal jeder), auch reflektiert Kleidung das Licht schlicht anders als blanke Haut. Ganz zu schweigen davon, dass solche Fotos keinesfalls „billig“ wirken dürfen. Auch hier hoffe ich, dass uns dies gelungen ist.

Wie immer gilt: Ich hoffe, die Fotos gefallen euch!

06.06.2017 | Dolores

Jaaa, ich weiß, der Juni ist schon laaange vorbei. Das hindert mich aber nicht daran, euch Fotos aus dieser längst vergangenen Zeit zu zeigen – wäre ja auch schade drum. 🙂

Da ich derzeit Urlaub habe, komme ich nun endlich mal dazu, nach und nach meine freien Shootings fertigzustellen. Wobei die Betonung eindeutig auf FERTIGstellen liegt. Denn bevor hier jetzt ein falscher Eindruck entsteht: Selbstverständlich hat Dolores von mir bereits kurz nach dem Shooting erste Fotos erhalten. Ich brauche manchmal vielleicht etwas länger (einer der wenigen Nachteile der nebenberuflichen Fotografie), aber erste Ergebnisse gibt es bei mir grundsätzlich recht zügig.

Ich hoffe, die Fotos gefallen euch!

05.06.2017 | Svea & Stephen

Anfang Juni wurde ich von Svea, die ihr von meinen Fotos hier bereits kennt, und ihrem Freund Stephen für ein Paarshooting gebucht. Da ich mich kurz vorher ohnehin mit diesem Thema beschäftigt hatte, war das für mich eine wunderbare Gelegenheit, das theoretisch Gelernte praktisch in die Tat umzusetzen.

Als Location hatten wir uns das schöne Laboe ausgesucht – ohne dabei zu bedenken, wie viele Touristen an einem Pfingstmontag vor Ort sein würden. Puh, war. Das. Voll! Und dann meinte uns auch noch die Sonne ärgern zu müssen, indem sie sich mit voller Kraft zeigte, obwohl eigentlich ein leicht bewölkter Himmel angesagt gewesen war. Dieser kam dann auch – in den letzten 10 Minuten. Aber hey, unter optimalen Bedingungen kann ja jeder fotografieren. 😉

Das Wichtigste ist ohnehin, dass wir Spaß und einen schönen Tag hatten. Und den hatten wir. Also zumindest hatte ich den, aber ich habe von den beiden nichts Gegenteiliges gehört. Also gehe ich davon aus, dass sie ihn auch hatten. 😀

Netterweise haben Svea und Stephen mir erlaubt, eine Handvoll der Fotos hier zu veröffentlichen, auch wenn es eine Auftragsarbeit (wie ich dieses Wort hasse) war. Danke euch dafür!

03.06.2017 | Franziska

Vielleicht habt ihr euch bereits gefragt, wieso ich in letzter Zeit so selten neue Shootings präsentiere. Keine Sorge, das liegt mitnichten daran, dass ich weniger fotografiere. Ganz im Gegenteil. Allerdings waren meine letzten Shootings fast ausschließlich bezahlte Aufträge – und die dabei entstandenen Fotos zeige ich hier nur, wenn sich das Thema Veröffentlichung im Gespräch mit der Kundin zufällig ergibt und ich dann das Okay von ihr bekomme.

So war es auch bei Franziska, die mich im Juni gebucht hatte und deren Gesicht es mir auf den ersten Blick angetan hatte. Dementsprechend freue ich mich sehr darüber, euch die Ergebnisse unseres Shootings an dieser Stelle zeigen zu dürfen. 🙂

Danke noch mal, Franzi! 🙂