13.01.2018 | Larissa

Ab und zu werde ich gefragt, welche Kamera ich eigentlich verwende. Diese Frage lässt sich, wie sollte es auch anders sein, nicht beantworten, ohne etwas auszuholen. Denn auch ich verwende mehrere Kameras und Objektive – je nach Motiv, Situation und persönlicher Laune.

Für meine Porträts zum Beispiel nutze ich meistens eine Vollformatkamera. Diese ist zwar alles andere als leicht, aber erstens sind meine Arme eh zu dünn und können Training dementsprechend gut gebrauchen, und zweitens liebe ich es, mit der Schärfentiefe (oder heißt es Tiefenschärfe?) zu spielen, was mit kleineren Sensoren halt nur mit Abstrichen möglich ist.

Dennoch hatte ich Anfang des Jahres Lust, mal zu schauen, wie wohl meine typischen Indoor-Fotos aussehen, wenn ich statt der großen Vollformatkamera eine Kamera mit einem nur halb so großen Micro-Four-Thirds-Sensor verwende (alle Nicht-Fotografen dürfen an dieser Stelle ruhig mit der Stirn runzeln). Also fragte ich bei Instagram, ob jemand Lust hätte, mich hierbei ein wenig zu unterstützen.

Um es kurz zu machen: Es gab Personen, die Lust hatten. Sogar mehrere. Eine davon war Larissa, deren Fotos ich euch heute zeige, und die sich als ebenso geduldiges wie lustiges „Testobjekt“ entpuppte. Bei meinen Models habe ich bislang echt ein glückliches Händchen. 🙂

Was den Look der Fotos angeht … nun, ihr könnt mir ja mal schreiben, ob die Fotos für euch „anders“ aussehen als meine sonstigen Porträts. Ich selbst halte mich mit meiner Meinung vorerst zurück, um euch nicht zu beeinflussen … 😉

07.01.2018 | Janina

Es ist Sonntagmorgen, das Wetter ist schön. Ich habe Lust zu fotografieren, für den Tag jedoch kein Shooting geplant. Das finde ich doof. Richtig doof.

Doch zum Glück gibt’s Instagram. Also erstelle ich dort kurz eine Story und frage in dieser, ob jemand spontan Zeit für und Lust auf ein Shooting hat. Wenige Stunden später stehe ich mit Janina an der Forstbaumschule – der Sonntag ist gerettet. Nicht nur, weil ich endlich mal wieder Porträts an der frischen Luft fotografieren kann, sondern insbesondere, weil Janina ein sehr angenehmer Mensch ist.

Es ist Sonntagabend, die Sonne ist untergegangen. Ich habe fotografiert, geschaukelt und eine heiße Schokolade mit Sahne getrunken. Ich bin zufrieden. Richtig zufrieden.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich mag spontane Shootings! Und falls auch du spontane Shootings magst, folge mir gerne bei Instagram und achte dort auf meine Stories – es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich spontan ein Model für ein Shooting suche …

Tschüss 2017!

Verrückt: Gefühlt hat das Jahr 2017 gestern erst begonnen – und dennoch ist es heute schon wieder so gut wie vorbei. Kinder, wie die Zeit vergeht. Ob das dieses „je älter du wirst, desto schneller verfliegt die Zeit“ ist, von dem alte Menschen immer berichten? Aber ich bin doch erst … ach, wechseln wir lieber schnell das Thema.

Ursprünglich hatte ich für diesen Beitrag mit dem Gedanken an einen kurzen Jahresrückblick gespielt, aber da es immer heißt, man solle nach vorne und nicht zurück schauen, verzichte ich darauf. Obwohl, einen kurzen Blick werfe ich dann doch zurück und zeige euch an dieser Stelle meine 12 persönlichen Lieblingsfotos aus 2017:

Wieso es ausgerechnet diese 12 Fotos in meine Auswahl geschafft haben? Nun, das bleibt mein kleines Geheimnis. Natürlich könnte ich zu jedem einzelnen Foto einen erklärenden Text schreiben, aber zum einen würde das den Umfang dieses Beitrags sprengen, und zum anderen ist es doch auch viel interessanter, wenn ihr euch diese Frage selbst beantworten müsst, oder?

So, und nun wird es noch ein wenig kitschig. Denn auch wenn es eigentlich nicht meine Art ist, möchte ich zum Abschluss des Jahres noch ein wenig gefühlsduselig werden und mich bei euch allen bedanken. Dafür, dass ihr regelmäßig meine Seite besucht und euch meine Fotos anschaut – egal ob hier, bei Facebook oder bei Instagram. Noch mehr bedanken möchte ich mich bei euch, sofern ihr euch meine Fotos nicht „nur“ still und leise anschaut, sondern zusätzlich auch noch ab und an ein „Gefällt mir“ oder gar einen Kommentar hinterlasst. Glaubt mir, ich freue mich über jede einzelne Reaktion! Und abschließend dürfen (dürfen, nicht müssen!) sich noch all jene von euch virtuell geknuddelt fühlen, die ich dieses Jahr fotografieren durfte – du, du und … na gut, auch du! Ohne euch wäre nichts von dem hier möglich! Und dafür danke ich euch aus tiefstem Herzen! Puh, ist der Boden hier plötzlich rutschig …

Nun, wie dem auch sei: Damit wäre ich jetzt auch schon bei dem angekommen, was ich mir für 2018 wünsche, nämlich … *trommelwirbel* … dass ihr euch weiterhin fleißig bei mir meldet, wenn ihr Lust habt, gemeinsam mit mir ein paar schöne Fotos zu erschaffen. Und insbesondere denen, die bislang noch nicht vor meiner Kamera standen, möchte ich sagen: Habt keine Scheu, traut euch einfach und schreibt mich an – manchmal, an guten Tagen, bin ich sogar fast so was wie freundlich. 😉

In diesem Sinne: Ich wünsche euch allen ein paar schöne, hoffentlich nicht zu stressige Feiertage und schon mal vorsorglich einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir sehen uns auf der anderen Seite …

Tanzsport – ein Versuch beim 1. Latin Team Kiel

Als Dolores mir im Mai während unseres Shootings erzählte, dass sie auf Turnieren Latein tanzt (ist das so richtig formuliert?), war ich direkt neugierig. Tanzsport verbinde ich mit guter Musik, sportlichen Menschen und interessanten Posen – oder anders formuliert: mit einer tollen Möglichkeit für schöne Fotos. Außerdem stecke ich fotografisch bekanntlich immer noch in meiner Lernphase, und wenn ich mir etwas gerne anschaue, kann ich ja auch gleich mal versuchen, es zu fotografieren. Und dabei lernen. Also fragte ich Dolores, ob es möglich wäre, mal bei einem Turnier oder einer ähnlichen Veranstaltung zu fotografieren. Sie versprach mir, bei der nächsten Saison an mich zu denken und sich ggf. bei mir zu melden.

Gestern war es nun so weit. Ich durfte bei der Präsentation des 1. Latin Team Kiel fotografieren. Direkt aus der ersten Reihe heraus. In der ich einen reservierten Platz hatte. So müssen sich Promis fühlen. 😉

Da tanzende Menschen für mich Neuland sind, hatte ich dementsprechend keine Ahnung, was ich da tue. Das war aber gar nicht schlimm, da ich letztlich nur für mich fotografiert habe und nicht unter dem Druck stand, etwas abliefern zu müssen. Brennweite? Blende? Verschlusszeit? Richtiger Moment? Einfach mal der eigenen Intuition folgen und ein wenig experimentieren – wird schon schiefgehen. Ich gebe es zu: Ich bin ein großer Fan des Trial-and-error-Prinzips, da man dadurch meiner Meinung nach am schnellsten lernt.

Ein paar Fotos sind mir dann auch tatsächlich ganz gut gelungen. Finde ich. Hoffe ich. Abweichende Meinungen werden natürlich toleriert. Auf jeden Fall ist Dolores zufrieden. Und wenn Dolores zufrieden ist, bin ich es auch. 😉

Falls ihr gleich beim Betrachten der Fotos denkt „Och ja, das sieht nach einer Menge Spaß aus“, männlich seid und aus Kiel kommt: Wenn ich mich gestern nicht verhört habe, sucht das C-Team dringend männliche Verstärkung! Also ran da! Ich würde selbst mit dem Tanzen anfangen, muss ja aber leider fotografieren. 😉

Ach ja, getanzt wurde übrigens unter anderem zu dem Awesome Mix von „Guardians of the Galaxy“ – der Filmnerd in mir hat bei der Ankündigung der Lieder heimlich eine kleine Freudenträne verdrückt. Aber pssst …

29.10.2017 | Alisha

Es klingt banal, aber bevor das eigentliche Shooting beginnt, unterhalte ich mich immer gerne ein wenig mit meinem Model. Mal ein wenig kürzer, mal ein wenig länger. Auf jeden Fall stets lange genug, um die Person, die ich gleich fotografieren darf, zumindest ansatzweise kennenzulernen und einschätzen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass eine gewisse Basis auf persönlicher Ebene für entsprechende Fotos vorhanden sein muss – und hoffe, dass sich dies in meinen Fotos auch irgendwie widerspiegelt.

Wenn mir mein Model im Laufe dieser Unterhaltung dann verrät, dass es bei Fotos eher anspruchsvoll ist, fühle ich mich zum Glück absolut gar nicht, niemals und in keinster Weise unter Druck gesetzt. Und erst recht sitze ich dank meines extrem ausgeprägten Selbstbewusstseins danach nicht zu Hause und denke immer und immer wieder „Hoffentlich gefällt ihr mindestens ein Fotos. Hoffentlich gefällt ihr mindestens ein Foto. Hoffentlich …“.

Dementsprechend blickte ich auch den Ergebnissen aus dem Shooting mit Alisha komplett gelassen entgegen. Und selbstverständlich gefiel ihr mindestens ein Foto (puh!). Um genau zu sein, gefielen ihr sogar gleich mehrere Fotos (juhu!). Und weil Alisha ein netter Mensch ist, darf ich euch diese Fotos hier sogar zeigen. Danke noch mal!

Lange Rede, kurzer Sinn: Viel Spaß beim Betrachten der Fotos!

15.09.2017 | Hochzeit von Swenja & Mathias

Was meine fotografischen Fähigkeiten angeht, sehe ich mich selbst ja nach wie vor als (beinahe) blutigen Anfänger. Dennoch werde ich ab und an gefragt, ob ich nicht auch eine Hochzeit fotografieren könnte. Und gelingt es mir nicht, dies dem zukünftigen Ehepaar „auszureden“, nehme ich diese Herausforderung sogar an. 😉 So auch bei Swenja und Mathias, die sich am 15.09. das Ja-Wort gegeben haben und deren Hochzeit ich fotografisch begleiten durfte.

Freundlicherweise haben die beiden mir erlaubt, euch eine kleine Auswahl der dabei entstandenen Fotos hier zu zeigen. Was ich hiermit tue. Ich hoffe, die Fotos gefallen euch!

Danke, Swenja und Mathias, für euer Vertrauen und dafür, dass ich die Fotos hier zeigen darf! Und selbstverständlich alles Gute für eure weitere gemeinsame Zukunft! 🙂

P.S.: Sind die kleinen Gäste nicht goldig? 🙂

Nebliger Sonnenaufgang an der Kiellinie

Ich gehe oft (und inzwischen auch gerne) spazieren. In der Woche morgens, mittags und abends, am Wochenende je nach Lust, Laune und Wetter. Dabei habe ich mir angewöhnt, grundsätzlich auch eine Kamera bei mir zu tragen. Also zusätzlich zum Smartphone, welches ja eh immer dabei ist. Meistens läuft es dabei auf eine OM-D E-M10 von Olympus hinaus, die mit einem 17-mm-Objektiv recht handlich, vielseitig und als Immer-dabei-Kamera dementsprechend gut geeignet ist.

Auch die folgenden Fotos sind mit dieser Kombination am Dienstag auf dem Weg zur Arbeit entstanden. Und zeigen hoffentlich, WIESO ich grundsätzlich eine Kamera dabei habe. Klar hätte ich die Fotos auch mit dem Smartphone aufnehmen können, aber ganz ehrlich: Dieser Sonnenaufgang war es wert, mit einer „richtigen“ Kamera fotografiert zu werden. Da soll noch mal einer behaupten, Kiel hätte nicht auch seine schönen Seiten … 🙂

17.10.2017 | Stefan

„Sven, du fotografierst ja nur (junge, attraktive) Frauen. Das hat wohl auch seinen Grund, oder? *zwinkerzwinker*“

Ja, in der Tat hat das seinen Grund. Und zwar den, dass ich fast ausschließlich Anfragen von (jungen, attraktiven) Frauen erhalte. So simpel ist das. In der heutigen Zeit gleicht es zwar einem Selbstmordkommando, dies aufs Geschlecht zu schieben, aber ich glaube dennoch, dass Frauen sich schlicht und einfach lieber fotografieren lassen als Männer. Und schöne Fotos auch eher zu schätzen wissen. Nennt mich ruhig einen miesen Sexisten – damit kann ich (in diesem Zusammenhang) leben. ;P

Selbstverständlich gibt es in der Tat auch (viele, sogar sehr viele) Fotografen, die bewusst ausschließlich (junge, attraktive) Frauen fotografieren. Und das ist deren gutes Recht. Blöd ist das natürlich für die Männer, die auch gerne mal vor der Kamera stehen würden. So wie Stefan, der bereits letztes Jahr in einer Facebook-Gruppe beklagte, dass viele Fotografen ausschließlich (junge, attraktive) Frauen für TfP-Projekte suchen würden, wodurch er als Mann Probleme hätte, Fotografen für gemeinsame Projekte zu finden. Zwar kamen wir schon damals ins Gespräch, doch bis zum Shooting sollte es viele, viele Monate dauern. Unter anderem, weil ich so viele (junge, attraktive) Frauen zu fotografieren hatte. Ja ja, ich geb’s ja zu …

Wie dem auch sei: Was lange währt, wird endlich gut. Und so kann ich euch heute endlich die Ergebnisse unseres Shootings zeigen. Ich hoffe, die Fotos gefallen euch!

15.10.2017 | Marie

Nachdem ich die vorangegangenen Wochen mit bezahlten Shootings, einer Hochzeit und diversen fotografischen Experimenten verbracht hatte, wurde es im Oktober mal wieder Zeit für das eine oder andere freie Porträtshooting. Und so traf ich mich Mitte Oktober mit Marie, die mich im September angeschrieben und sich bei mir um ein TfP-Shooting beworben hatte. Auch wenn Marie laut eigener Aussage keine Erfahrung als Model hatte, ahnte ich sofort: Die kann was! Und ich sollte recht behalten. 🙂

Da es an dem Tag des Shootings sehr hell (und mit „sehr hell“ meine ich „scheiße-ich-konnte-so-gut-wie-gar-nichts-sehen-hell“) war, mussten wir uns am Strand ein einigermaßen schattiges Plätzchen suchen und dort mit den Fotos ein wenig improvisieren bzw. experimentieren. Ich denke aber, dass uns dies ganz gut gelungen ist und wir aus dem einfach nur grellen Tag das Beste herausgeholt haben. Widerworte werden an dieser Stelle übrigens nicht geduldet! 😉

In diesem Sinne: Viel Spaß mit den Fotos!

09.06.2017 | Ines

Weiter geht’s mit der Aufarbeitung „alter“ Shootings. Auch diese Fotos von Ines sind bereits im Juni entstanden – und unterscheiden sich in drei Punkten von meinen üblichen Bildern:

1. Ich habe sowohl bei der Aufnahme als auch bei der späteren Bearbeitung darauf geachtet (oder zumindest versucht), mehr Kontrast als für mich üblich einzusetzen. Ohne es dabei zu übertreiben. Ich hoffe, es ist mir einigermaßen gelungen.

2. Grundsätzlich weiß ich bereits bei der Aufnahme, ob ich ein Foto später in Schwarzweiß oder in Farbe bevorzuge. Dieses Mal nicht. Deswegen zeige ich euch von einigen Fotos einfach beide Varianten. Lasst mich gerne wissen, welche ihr bevorzugt – ganz ehrlich: Ich kann mich nicht entscheiden.

3. Ines trägt weniger Kleidung als sonst. Und da ich noch immer relativ wenig Erfahrung im Fotografieren leicht bekleideter Models habe, stellt dies durchaus eine besondere Herausforderung für mich dar. Nicht nur, dass Kleidung etwaige „Problemzonen“ automatisch kaschiert (egal wie schlank du bist, in bestimmten Posen hat die nun mal jeder), auch reflektiert Kleidung das Licht schlicht anders als blanke Haut. Ganz zu schweigen davon, dass solche Fotos keinesfalls „billig“ wirken dürfen. Auch hier hoffe ich, dass uns dies gelungen ist.

Wie immer gilt: Ich hoffe, die Fotos gefallen euch!