09.2018 | Isabell

Nachdem ich zuletzt ausschließlich Hochzeiten fotografiert hatte, stand mir zwischendurch der Sinn nach einem Shooting ganz ohne Druck. Völlig entspannt sollte es ablaufen, ohne festes Ziel. Mit einer mir bereits bekannten Person einfach nur ein paar Fotos zum Spaß machen. Und wenn ich schon dabei bin, wieso nicht gleich mal ein wenig experimentieren? Üblicherweise schieße ich meine Porträts mit 85 oder 50 mm, dieses Mal wollte ich es ausschließlich mit 35 mm versuchen. Machen andere ja auch, muss also irgendwie gehen.

Mit Isabell war glücklicherweise schnell eine Frau gefunden, die sich von meinem äußerst charmanten „Ich möchte Fotos machen, aber nur für mich – ob sie dir gefallen, ist mir in diesem Fall egal.“ und „Ich werde dir für Nahaufnahmen mit diesem Objektiv ziemlich auf die Pelle rücken müssen.“ nicht abschrecken ließ.

Und so sind an einem sehr lustigen Nachmittag die folgenden Fotos entstanden – die glücklicherweise nicht nur mir, sondern auch Isabell gefallen. Dass mich ihre Meinung nicht interessiert, hat sie mir vermutlich eh nicht eine Minute lang abgekauft … 😉

08.2018 | Hochzeit von Julia und Patrik

Auch wenn jede Hochzeit auf ihre Art etwas ganz Besonderes ist, so wird mir die Hochzeit von Julia und Patrik doch ganz besonders, also sozusagen besonders besonders in Erinnerung bleiben.

Ich meine, wie oft erlebt man es schon, dass die Braut das Lied zum Einzug in die Kirche (zur großen Überraschung des Bräutigams und aller Anwesenden) selbst singt?

Oder dass die Traurede in der Kirche von einer Freundin des Brautpaares gehalten wird, wodurch die Trauung eine noch mal persönlichere Note erhält?

Oder dass die Gäste beim Gruppenfoto eine (größtenteils glimpflich ausgegangene) Schlägerei beginnen, weil irgend so ein Bekloppter (ich glaube es war der Fotograf) meint, ein entsprechendes Kommando geben zu müssen?

Ganz genau: So was erlebt man eher selten.

Dementsprechend dankbar bin ich, dass ich Julia und Patrik an ihrem besonderen (also besonders besonderen) Tag begleiten und all dies erleben durfte. Es war mir eine Freude, ihr zwei! Und ich erwarte von euch, dass jeder Tag eurer gemeinsamen Zukunft so lustig wie eure Hochzeit werden wird! 😉

Für diese Zukunft alles Gute! Und danke, dass ich unsere Fotos hier zeigen darf!

06.2018 | Jule

Nachdem wir uns bei unserem ersten Shooting im Mai so gut verstanden hatten, trafen Jule und ich uns einen Monat später direkt für ein zweites Shooting. Dieses Mal sollte es für eine kleine Tagestour nach Hamburg gehen – doch leider stand die Fahrt unter keinem guten Stern. Nicht nur, dass Jule zutiefst verschnupft war, auch knallte die Sonne gnadenlos auf uns herab und ließ uns nicht nur ordentlich schwitzen, sondern trieb uns durch das grelle Licht auch beinahe in den Wahnsinn. Ach ja, und mein Frühstück bei McDonald’s sollte ich auch nicht bekommen, weil wir zu lange in der Schlange warten mussten und die Menükarte unmittelbar vor uns gewechselt wurde. Menno. Dabei hatte ich mich doch so auf den McMuffin Sausage & Egg gefreut. 🙁

Sei’s drum, dennoch hatten wir erneut viele spaßige Momente. Ich habe wieder viel gelernt (zum Beispiel, dass die Worte „Keine Angst, ich stecke dich schon nicht an!“ absolut keine Bedeutung haben). Und das eine oder andere Foto ist glücklicherweise auch entstanden. 😉

08.2018 | Hochzeit von Laura und Heiko

Kennt ihr das, wenn ihr einen Text schreiben möchtet, euch aber irgendwie kein passender Einstieg einfallen will? Zumindest keiner, der eine sinnvolle Überleitung zum eigentlich Thema ermöglicht? Nein? Ich selbstverständlich auch nicht.

Und damit komme ich auch direkt zu Laura und Heiko, deren Hochzeit ich Anfang August fotografieren durfte. Während ich bei den letzten Hochzeiten immer erst zur Trauung vor Ort war, durfte ich Laura, ihre Trauzeugin Anja und Make-up Artist Lena von BeautySecrets Kiel bereits bei den Vorbereitungen im Hotel Birke fotografisch begleiten und mich an einer kleinen Mini-Hochzeitsreportage versuchen. Außerdem wurde ich zum ersten Mal Zeuge einer freien Trauung – und gebe völlig ohne Scham zu, dass ich bis zu diesem Tag keine Ahnung hatte, was eine freie Trauung eigentlich ist. Falls es euch wie mir geht, schaut einfach mal bei free-Eve vorbei. Mir persönlich gefällt der nicht religiöse, sehr persönliche Ansatz solch einer Trauung ausgesprochen gut, zumal Traurednerin Lea sehr sympathisch und locker durch die Zeremonie geführt hat. Daumen hoch dafür!

Zum Abschluss ging’s mit dem frisch getrauten Ehepaar dann noch in den direkt am Hotel liegenden Wald. In diesem hätte eigentlich bereits die Trauung stattfinden sollen, doch das Wetter wollte an dem Tag leider nicht so richtig mitspielen. Zum Glück blieb es nach der Trauung trocken – es wäre wirklich schade um die schöne Location gewesen.

Genug geschrieben, nun viel Spaß mit den Fotos! Danke Laura und Heiko, dass ich diese hier zeigen darf! Möge die Macht auch in Zukunft mit euch sein!

P.S.: Kann mir bitte mal jemand erklären, wieso ich das Wort „Trauung“ beim ersten Tippen immer, wirklich immer automatisch mit drei „u“ schreibe? Das ist ja zum Mäuse melken … 😀

07.2018 | Hochzeit von Janine und Florian

Wer mir bei Facebook oder Instagram folgt, dürfte mitbekommen haben, dass ich in letzter Zeit die eine oder andere Hochzeit fotografisch begleiten durfte. Nachdem ich bei den ersten Hochzeiten noch super nervös war (zurückhaltend formuliert), gehe ich diesen besonderen Tag im Leben zweier Menschen inzwischen glücklicherweise deutlich entspannter an. Als routiniert würde ich mich zwar noch längst nicht bezeichnen, aber ich bin auf einem guten Weg. Gebt mir noch maximal 20 oder 30 Jahre …

Insgesamt durfte ich in den letzten vier Wochen drei Hochzeiten fotografieren, eine wird nächsten Monat noch folgen. Doch hier soll es heute nicht um das Ende meiner eigenen kleinen Hochzeitssaison gehen, sondern um deren Anfang. Und diesen machten Ende Juli Janine und Florian, deren Trauung im Schloss Traventhal unter freiem Himmel stattfand und bei denen sich der Wettergott überaus gnädig zeigte. So setzte das exakt zur Trauung angekündigte Gewitter netterweise erst ein, nachdem Janine und Florian sich das Ja-Wort gegeben und die Gäste ihr ob der Hitze wohl verdientes Eis gegessen hatten. So muss das sein!

Freundlicherweise haben Janine und Florian mir erlaubt, euch hier eine kleine Auswahl der während der Hochzeit entstandenen Fotos zu zeigen. Danke euch beiden! Und weiterhin alles Gute! 🙂

P.S.: Fun Fact am Rande: Da ich selbst kein Auto besitze, bin ich zur Hochzeit mit dem Zug angereist und habe dabei, fünf betrunkenen HSV-Fans sei Dank, zum ersten (und hoffentlich letzten) Mal das Lied „Mama Lauda“ gehört, welches mir seitdem bedauerlicherweise nicht mehr aus dem Kopf geht. Ich weiß schon, wieso ich diese Ballermann-Musik üblicherweise meide – Frage an die Profis: Wie viel Alkohol muss ich trinken, um dieses Lied erfolgreich zu verdrängen? 😉

05.2018 | Marike

So, bevor ich euch hier demnächst (hoffentlich, die Paare müssen natürlich zustimmen) ein paar Hochzeitsfotos zeigen darf, möchte ich flugs noch die letzten Porträts raushauen, die im Mai und Juni entstanden sind.

Los geht’s mit den Fotos von Marike, der wohl mit Abstand verplantesten Person, die ich bislang kennenlernen mus durfte. 😀 Dass sie so verplant ist, ist dann auch tatsächlich der Grund dafür, dass ich die Fotos erst heute zeige. Normalerweise treiben mich verplante Menschen ja recht schnell in den Wahnsinn, aber Marike schafft es irgendwie, ihre Verplantheit auch noch sympathisch rüberzubringen. Fragt mich bitte nicht, wie sie das macht. Eventuell hat es damit zu tun, dass Marike mit „Donnie Darko“ als Lieblingsfilm einen fantastischen Filmgeschmack beweist – und mal unter uns: Menschen, die „Donnie Darko“ mögen, sind tolle Menschen. Isso. Vielleicht werde ich im Alter aber auch einfach nur entspannter. Wer weiß das schon so genau … 😀

So, genug gelabert: Hier nun endlich die Fotos!

06.2018 | Tabea

Es lässt sich nicht leugnen: Der Sommer ist da! Und obwohl ich als Fotograf (und auch als Filmnerd und Videospieler – aber das ist ein anderes Thema) eher leicht bedeckten Himmel als pralle Sonne bevorzuge, wäre ich ja schön blöd, wenn ich das gute Wetter nicht für Strandfotos nutzen würde – wofür wohne ich denn schließlich so nah am Meer?

Also habe ich mir Tabea, die ich bereits im März fotografieren durfte, geschnappt und mich von ihr nach Heidkate fahren lassen (ja, ich habe kein Auto).

Am Strand angekommen, musste ich dann feststellen, dass ich die Helligkeit komplett unterschätzt hatte. Oben die pralle Sonne, unten der reflektierende Sand – und kein Schatten weit und breit. Zusätzlich hatte ich mir kurz vor der Abfahrt (versehentlich!!!) Sonnenmilch ins Auge geschmiert. Dank dieser etwas unglücklichen Kombination aus grellem Licht und brennenden bzw. tränenden Augen konnte ich Tabea während des Shootings durch den Sucher nur wenig bis gar nicht erkennen. Puh. Aber hey, wenn Luke Skywalker blind Laserschüsse abwehren kann, kann ich auch blind Fotos machen!

Und so sind dann die folgenden Bilder entstanden – ich hoffe, sie gefallen euch!

05.2018 | Jule

So, liebe Leute, heute muss ich etwas tun, was ich nur sehr ungern tue: Ich muss mal kurz ernst werden. Ihr lasst mir leider keine andere Wahl.

Der folgende Text ist insbesondere den Frauen gewidmet, die sich meine Fotos seit Wochen oder gar Monaten anschauen und prinzipiell Lust auf ein Shooting hätten, sich aber nicht trauen mich anzuschreiben. Ihr ahnt vielleicht schon, was jetzt kommt …

Immer wieder höre ich von Frauen, die ich fotografiere, dass es sie große Überwindung gekostet hätte mich anzuschreiben. Schließlich seien die Frauen, die ich fotografiere, immer so hübsch – und sie selbst könnten da ja gar nicht mithalten (Punkt 1). Jule, eine junge, unheimlich sympathische Schauspielerin, die ich im Mai fotografieren durfte, hatte diese Bedenken (glaube ich) zwar nicht, erwähnte während unseres Shootings jedoch, dass sowohl meine Fotos (Punkt 2) als auch meine Internetseite (Punkt 3) so professionell aussähen, dass es Wochen dauerte, bis sie sich endlich einen Ruck gab und mich anschrieb. Auch das habe ich bereits öfter gehört. Also nehme ich das Shooting mit Jule mal zum Anlass, etwas zu diesem Thema zu schreiben.

Punkt 1

Hört auf euch einzureden, ihr wärt nicht hübsch genug (für was auch immer)! Erstens liegt Schönheit stets im Auge des Betrachters und zweitens ist mir der menschliche Faktor viel wichtiger als ein (am gängigen Schönheitsideal gemessen) makelloses Aussehen. Ob ich jemanden (auf TfP-Basis) fotografiere, entscheide ich danach, ob diese Person (charakterlich, sowohl optisch als auch menschlich) zu meiner Art der Fotografie passen könnte oder nicht. Und nicht danach, ob diese Person perfekt aussieht.

Soll heißen: Du brauchst eine gewisse Grundausstrahlung, die mich anspricht (was das bedeutet, kann ich nicht beschreiben – ich muss Fotos sehen und denken „jau, passt“) und musst sympathisch rüberkommen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Und selbst wenn ein TfP-Shooting (aus was für Gründen auch immer – manchmal hat das auch ganz banal zeitliche oder finanzielle Gründe) für mich nicht interessant ist, bleibt dir im Zweifel immer noch die Möglichkeit eines Pay-Shootings.

Punkt 2

Meine Fotos sind NICHT professionell! Und ich bin es auch nicht. Ich fotografiere jetzt seit gerade mal knapp drei Jahren (in meiner Freizeit), bin froh, die Kamera inzwischen einigermaßen im Griff zu haben und mache vieles aus reiner Intuition heraus. Ein Profi kann immer dasselbe Ergebnis reproduzieren, weil er genau weiß, was er da tut. Oder er hat ein Bild vor Augen und weiß genau, was er tun muss, um dieses Bild aufzunehmen. Ich kann das nicht bzw. benötige dazu zahlreiche Versuche. Kennt ihr den Spruch „Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit“? DAS bin ich! Klar habe ich inzwischen ansatzweise ein Auge für die Fotografie entwickelt, aber vom Begriff „Profi“ bin ich so weit entfernt wie der typische RTL2-Zuschauer vom Nobelpreis.

Punkt 3

Meine Internetseite ist erst recht nicht professionell! Das hier ist eine selbst zusammengezimmerte WordPress-Seite, wie es sie im Netz millionenfach gibt. Die kann wirklich jeder aufsetzen, der sich mal ’nen halben Tag lang damit beschäftigt (sonst könnte ich es ja auch nicht). Lasst euch bitte nicht davon täuschen, dass das hier einigermaßen schick aussieht – das sind fast alles Voreinstellungen der von mir ausgewählten Oberfläche, die ich einfach so übernommen habe. Professionell ist daran absolut gar nichts.

Lange Rede, kurzer Sinn: Falls dir meine Fotos gefallen und du Lust hast, mal mit mir zusammen loszuziehen, dann schreib mich einfach an. Ob TfP oder eher Pay für mich infrage kommt, sehen wir dann – und sooo unsympathisch, dass ich gar nicht mit dir shooten möchte, wirst du schon nicht sein. Oder? 😉

Sorry Jule, dass ich unser Shooting für diesen langen Text missbraucht habe, aber das musste einfach mal raus. Ich mach’s beim nächsten Shooting wieder gut! 😉

Hier nun endlich die Fotos:

05.2018 | Maraike

Ich geb’s zu: Ich bin menschlich extrem einfach zu beeindrucken. So reicht es zum Beispiel völlig aus, sich vor mein Filmregal zu stellen und wohlwollend zu nicken, statt mich aufgrund der vielen Filme direkt für bekloppt zu erklären. Wenn die Person dann noch anfängt, über eher unbekannte Horrorfilme zu reden, steht für mich fest: Dieser Mensch ist cool!

Allerdings birgt es auch ein gewisses Risiko in sich, vor einem Shooting mit mir über Filme zu reden. Ratzfatz sind dann nämlich 60, 70, 80 oder auch 90 Minuten um, ohne dass auch nur ein Foto im Kasten ist. So was kann einen Zeitplan schon mal durcheinander bringen.

Wie ich dazu komme, euch das gerade jetzt zu erzählen? Keine Ahnung. Eigentlich wollte ich euch nur ein paar Fotos von Maraike zeigen, die ich letzten Monat bei mir begrüßen und fotografieren durfte. Zusammenhänge mit der oberen Geschichte sind rein zufällig …

05.2018 | Isabell

Im Februar bekam ich eine Mail, die mit folgendem Satz begann:

„Du kennst das sicherlich vom hören sagen, sitzen zwei Mädels in einer Bar, bei nem entspannten Drink und kommen ins Plaudern.“

Klingt ein wenig nach dem Beginn eines schlechten Witzes über Frauen, entpuppte sich jedoch glücklicherweise als eine der sympathischsten Shooting-Anfragen, die ich bislang das Vergnügen hatte zu lesen. Und wer wie Isabell mehr schreibt als „Bock zu shooten?“ und dieses Mehr dann auch noch witzig verpackt, hat bei mir ja bekanntlich direkt einen Stein im Brett.

Nach mehreren (mal mehr, mal weniger sinnvollen) Mails kam es im Mai dann endlich zum Shooting. Auf ihren Vorschlag hin ließ ich mich von Isabell zur Steilküste nach … Mist, ich hab vergessen, wo genau das war. Also noch mal: Auf ihren Vorschlag hin ließ ich mich von Isabell zu einer Steilküste entführen. Irgendwo zwischen Kiel und Eckernförde. Fragt mich nicht. War auf jeden Fall sehr nett dort. Und mit nett meine ich … nett. Positiv nett. 😉

Damit ihr mir glaubt, dass es dort wirklich nett (ich bin fest entschlossen, diesen Begriff zu rehabilitieren) war, gibt’s hier nun ein paar der dort entstandenen Fotos. Zugegeben, man sieht von der Steilküste gar nicht sooo viel – aber man erkennt, dass die Fotos nicht im heimischen Garten entstanden sind! Das muss reichen … 😉