09.2019 | Fenja

Nach zwei Hochzeiten wird’s definitiv mal wieder Zeit für ein paar neue Porträts. Zum Glück habe ich noch das eine oder andere unveröffentlichte Foto in meiner virtuellen Schublade. 🙂

Im September zum Beispiel verschlug es die liebe Fenja vor meine Kamera. Fenja ist nicht nur Schauspielerin, sie hat auch eine Vorliebe für Videospiele und schwarzen Humor – beste Voraussetzungen für ein paar kurzweilige Stunden, in denen wir viel gequatscht, oft gelacht und nebenbei natürlich auch das eine oder andere Foto gemacht haben.

Was ihr da bei den ersten Fotos im Hintergrund seht, sind übrigens keine Bücher. Ich wünschte wirklich, ich wäre so intellektuell, doch in Wirklichkeit handelt es sich dabei „nur“ um meine Filmsammlung. Lesen kann ich aber auch. Ich schwöre!

08.2019 | Hochzeit von Hanna und Sebastian

Dass ich im August die Hochzeit von Svea und Stephen fotografieren durfte, wisst ihr bereits. Was ihr nicht wisst, ist, dass ich im selben Monat auch die Hochzeit von Hanna und Sebastian begleiten durfte. Na gut, jetzt wisst ihr es natürlich schon. Egal. Um genau zu sein, durfte ich die Hochzeit von Hanna und Sebastian nicht nur im selben Monat, sondern sogar am selben Wochenende begleiten. Und um ganz genau zu sein, sogar am selben Tag.

Moment, zwei Hochzeiten an einem Tag? Ja, genau!

Der Zufall wollte es nämlich so, dass beide Paare am selben Wochenende in Rendsburg heirateten. Svea und Stephen kirchlich am Freitag, Hanna und Sebastian kirchlich am Samstag. Da die standesamtliche Trauung von Hanna und Sebastian am Freitag stattfand und die beiden wussten, dass ich an dem Tag eh vor Ort sein würde, fragten sie mich kurzerhand, ob ich sie nicht auch bei der standesamtlichen Trauung begleiten könnte. Und so kam es, dass ich den Freitagvormittag mit Hanna und Sebastian im Standesamt verbrachte, den Nachmittag dann keine 50 Meter entfernt mit Svea und Stephen in der Kirche und den Samstagnachmittag dann wieder Hanna und Sebastian vor meiner Kamera hatte. So ein volles Programm hatte ich auch noch nie – aber wie heißt es so schön: Einmal ist immer das erste Mal!

Auch hier bleibt mir einmal mehr nur, mich bei dem Brautpaar Hanna und Sebastian für die schönen, emotionalen und lustigen Stunden zu bedanken! Ich wünsche euch alles Gute für eure weitere Zukunft!

08.2019 | Hochzeit von Svea und Stephen

Anscheinend hat es sich noch nicht überall rumgesprochen, dass ich auch Hochzeiten fotografiere. Anders lässt sich zumindest der Gesichtsausdruck meines Models nicht erklären, als wir neulich über das Thema Hochzeiten sprachen und ich ihr erzählte, dass auch ich Paare an ihrem großen Tag begleite.

So darf’s natürlich nicht bleiben – und deswegen gibt’s heute (endlich komme ich mal dazu) als kleine Erinnerung die Fotos von Sveas und Stephens Hochzeit. Eine Hochzeit, auf die ich mich im Vorwege ganz besonders gefreut habe, da ich Svea bereits seit ein paar Jahren kenne, nicht nur sie, sondern auch sie gemeinsam mit Stephen schon mal vor der Kamera hatte und zu guter Letzt auch bereits ihren Junggesellinenabschied fotografieren durfte. Es ist einfach schön, Menschen über einen längeren Zeitraum zu begleiten – ich kann (und möchte) nicht leugnen, dass diese Hochzeit dadurch auch für mich persönlich eine besondere Bedeutung hatte.

Danke, ihr zwei, dass ich euch an eurem Tag begleiten durfte und eure Fotos hier zeigen darf! Ich bin schon gespannt, was für Fotos wir als nächstes angehen … 🙂

08.2019 | Melanie

Ursprünglich hatte ich an dieser Stelle einen längeren Text über Spaß und Vertrauen beim Shooting stehen, habe dann aber schlussendlich doch entschieden, mir diesen Text für das zweite Shooting mit Melanie aufzuheben. Ein Shooting, für das es noch keinen Termin gibt, auf das ich mich aber schon sehr freue und von dem ich hoffe, dass es recht zügig im nächsten Jahr stattfinden wird. Und für das Melanie mir etwas versprochen hat …

Das klingt jetzt vermutlich wesentlich geheimnisvoller, als es letztendlich tatsächlich ist. Aber hey, ein wenig künstliche Spannung hat ja noch nie geschadet! 😉

In diesem Sinne gibt’s hier und heute schon mal die Ergebnisse unseres ersten Shootings – viel Spaß beim Betrachten der Fotos!

07.2019 | Tjorven

Da ich Tjorven im Juli schamlos ausgenutzt und ein neues Objektiv an ihr getestet habe, möchte ich dieses Shooting nutzen, um mal über ein Thema zu schreiben, das ich ansonsten weitestgehend versuche zu vermeiden: Technik.

Versteht mich nicht falsch: Ich liebe Technik. Ich bin ein Technik-Nerd. Ich habe mehrere Computer, mehrere Spielekonsolen, mehrere Smartphones, mehrere Tablets und ja, auch mehrere Kameras. Vieles davon befriedigt ausschließlich das innere Kind in mir, ist purer Spielkram und absolut nicht notwendig – und genau das ist der Grund, wieso ich nicht (mehr) gerne über Technik rede: Viele (zu viele) Menschen verwechseln Spielkram mit Notwendigkeit, was sachliche Diskussionen über Technik oftmals schwierig bis unmöglich macht.

Nehmen wir zum Beispiel die Kameratechnik: Die Fotos von Tjorven habe ich dieses Mal nicht mit meiner Vollformatkamera, sondern mit einer Olympus (also einem nur halb so großen Sensor) aufgenommen. Zugegeben, mit dem M.Zuiko 45mm F1.2 PRO hing ein sehr gutes Objektiv an der Kamera, doch auf dem Papier hätte diese Kombination trotzdem keine Chance gegen mein 1.4er-Vollformatobjektiv. Sieht man dies den Fotos an? Ich bezweifle das. Und doch heißt es immer wieder, dass Vollformat bei Porträts aufgrund der Freistellung das einzig Wahre ist. Kann man natürlich so sehen. Muss man aber nicht. Viel wichtiger als die Kamera ist ohnehin das Objektiv. Und noch mal deutlich wichtiger ist die Chemie zwischen euch und eurem Modell. Und natürlich die Fähigkeit, im richtigen Moment abzudrücken.

Klar macht moderne Technik vieles einfacher. Aber einfacher ist nicht automatisch besser. Trotz zahlreicher Automatiken fotografiere ich zum Beispiel grundsätzlich komplett manuell. Selbst auf den Autofokus verzichte ich. Nicht, weil ich damit nicht umgehen könnte oder mich deshalb für etwas Besseres halte, sondern weil ich dadurch das Gefühl habe, mir das Foto tatsächlich erarbeitet und damit auch verdient zu haben. Klingt vielleicht ein wenig blöd, ist aber so. Und der Punkt ist: Es zeigt mir, dass ich die meisten Funktionen, die moderne Kameras bieten, für meine Art der Fotografie schlicht nicht benötige. Klar finde ich jedes neue Feature interessant und spiele damit auch gerne mal rum – aber ich benötige es nicht.

In diesem Sinne: Habt Spaß und fotografiert mit der Kamera, die euch die Fotos ermöglicht, die ihr machen möchtet. Und nein, das muss keine moderne Vollformatkamera sein. Lasst euch da nichts einreden!

Und zum Abschluss noch ein paar künstlerisch äußerst wertvolle Outtakes … 😉