03.2020 | Fenja

Am Dienstag ist endlich die Corona-Warn-App erschienen – und mit ihr der letzte Baustein, der mir noch gefehlt hat, um mich, selbstverständlich nur mit Mindestabstand, wieder ins Getümmel zu stürzen. Die ersten Shootings sind bereits geplant und nächste Woche wird’s dann (hoffentlich) endlich wieder losgehen. Mal schauen, ob ich die Kamera nach dieser langen Zeit noch bedienen kann und, viel wichtiger, die soziale Interaktion in den letzten drei Monaten nicht schon komplett verlernt habe …

Vorher zeige ich euch aber noch schnell die Fotos von Fenja, die im März entstanden sind. Damit habe ich nun auch alle Shootings veröffentlicht, die vor Corona entstanden sind – jetzt wird’s also auch wirklich höchste Zeit für neue Termine! 🙂

03.2020 | Emma-Lotta

Kurz bevor meine fotografische Welt im März zum Stillstand kam, besuchte mich Emma-Lotta. Ein Besuch, der sich gleich doppelt gelohnt hat, denn zum einen ist Emma-Lotta eine verdammt coole Socke, mit der ich problemlos stundenlang über Gott und die Welt quatschen kann, und zum anderen hatte ich dank ihr mal wieder die Möglichkeit, mich ein wenig als Aktfotograf auszutoben.

Da einige der an diesem Tag entstandenen Fotos nicht für soziale Netzwerke geeignet sind (und ich von zensierten Fotos mal so gar nichts halte), dürft ihr, die ihr hier tatsächlich regelmäßig vorbeischaut, euch jetzt freuen: Ihr bekommt quasi exklusiv das eine oder andere Foto zu sehen, das Menschen, die mir ausschließlich bei Instagram und Facebook folgen, niemals sehen werden. Aus diesem Grund gibt’s dann heute auch ein paar Fotos mehr als üblich. 🙂

Ich hoffe, euch gefallen die Fotos so gut wie Emma-Lotta und mir!

02.2020 | Lizzy

Guck einer an, ich habe bei meinen noch nicht veröffentlichten Shootings das Jahr 2020 erreicht. Um genau zu sein, befinden wir uns nun sogar direkt im Februar, da ich mir im Januar eine kleine Auszeit gegönnt hatte – konnte ja damals keiner ahnen, dass es kurze Zeit später zu einer Zwangspause von mehreren Monaten kommen würde …

Im Februar war die Welt bei uns auf jeden Fall noch einigermaßen in Ordnung, so dass mich die liebe Lizzy bei mir zu Hause besuchen konnte – ganz ohne (gesundheitlich begründeten) Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz. Hach, das waren noch Zeiten! Und das Beste ist: Diese Zeiten werden wiederkommen!

In diesem Sinne: Bleibt positiv!

Und nun viel Spaß mit den entstandenen Fotos!

12.2019 | Sophia

Durch meine Shootings habe ich die Erfahrung gemacht, dass es grundsätzlich zwei Arten von Menschen gibt: Es gibt diejenigen, bei denen man sich die Bilder als Fotograf „erarbeiten“ muss. Die ein wenig Zeit und Unterstützung brauchen, um locker zu werden und sich auf das Shooting einzulassen. Und dann gibt es diejenigen, bei denen man als Fotograf eigentlich nur beobachten und rechtzeitig den Auslöser drücken muss. Beide Arten von Menschen haben für mich ihren Reiz und sorgen letztlich dafür, dass es in der Porträtfotografie nie langweilig wird.

Sophia gehört definitiv zur zweiten Gruppe. Und durch ihre natürliche, aufgeweckte Art außerdem zu den Menschen, mit denen ich vermutlich stundenlang mit der Kamera in der Hand durch die Weltgeschichte laufen könnte, ohne dass mir dabei langweilig werden würde. Genau so sind dann letztlich auch die Fotos entstanden, die ich euch heute zeige: Bei einem gemeinsamen Spaziergang am Strand. Ganz entspannt und ohne echtes Ziel, dafür mit viel Gequatsche und dem beruhigenden Gefühl, dass am Ende schon etwas Gutes dabei herausspringen wird.

Ich hoffe, die Fotos gefallen euch so gut wie uns!

11.2019 | Merle

Ich mag Menschen, die nur dann reden, wenn sie auch wirklich etwas zu erzählen haben. Und weil ich solche Menschen mag, werde ich mich heute auch selbst an diese Lebenseinstellung halten. Denn mal ehrlich: Ich sitze nun die siebte Woche im Homeoffice, habe seitdem nur drei Mal meine Wohnung verlassen und hatte seit acht Wochen kein Shooting. Soll heißen: Ich wüsste nicht, was ich euch Gehaltvolles zu erzählen hätte. Höchstens, dass ich durch die viele Zeit endlich dazu komme, jene Filme nachzuholen, die sich bei mir in den letzten Jahren angesammelt haben. Aber das hat mal so gar nichts mit der Fotografie zu tun – und wer sich für meine Filmleidenschaft interessiert, wird ja hoffentlich eh schon unter CineKie.blog mitlesen.

Also gibt’s heute (mehr oder weniger) direkt die Fotos der lieben Merle, die letztes Jahr im November bei mir zu Besuch war. Ich freue mich schon jetzt darauf, wenn die Kontaktsperre irgendwann gelockert wird und ich wieder Menschen auf meiner Fensterbank begrüßen darf. Die Arme fühlt sich hier so langsam ziemlich vernachlässigt …