09.2019 | Kristin

Fällt euch etwas auf? Richtig! Bereits zum dritten Mal in Folge gibt’s an einem Freitag neue Fotos! In diesem Rhytmus Rythmus Turnus wird’s auch erst mal weitergehen, denn hier warten noch 10 unveröffentlichte Shootings darauf gezeigt zu werden – und im Februar, wenn ich alle Fotos aus 2019 fertig bearbeitet habe, geht’s auch endlich mit neuen Shootings weiter. Der Nachschub soll ja sichergestellt werden.

Apropos Bilder bearbeiten: Ende letzten Jahres habe ich mir einen neuen Computer gegönnt und kann euch sagen: Mit aktueller Hardware macht die Bildbearbeitung fast schon so etwas wie Spaß! Wobei sich die Bildbearbeitung bei mir ja eh auf das Nötigste beschränkt. Meistens kommt ausschließlich Lightroom zum Einsatz, in absoluten Ausnahmefällen auch mal Photoshop. Aber das kommt nur alle Jubeljahre mal vor, zum Beispiel dann, wenn irgendein störendes Objekt wegretuschiert werden muss, weil ich zu blöd war, direkt beim Fotografieren darauf zu achten. Kommt vor. Zum Glück aber nur äußerst selten.

Ich schweife ab. Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Dank des neuen Rechners benötigen das Erzeugen der Vorschauen und der abschließende Export nur noch einen Bruchteil der Zeit und Anpassungen im Bild, zum Beispiel bei der Arbeit mit dem Korrekturpinsel, werden ohne Gedenksekunden direkt angezeigt. Das ist schon ein echter Segen – und ich gebe zu: Ich hätte nicht gedacht, dass sich neue Hardware so stark bemerkbar macht. Sooo alt war mein bisheriges System schließlich auch noch nicht. Aber gut, mit dem Alter und der Leistung ist das so eine Sache. Von mir selbst denke ich auch oft, dass ich zum Beispiel beim Sport immer noch locker mit einem Zwanzigjährigen mithalten könnte …

Ich schweife schon wieder ab. Und bevor das hier eskaliert, zeige ich euch nun lieber ganz schnell die Fotos der lieben Kristin. Viel Spaß damit!

09.2019 | Michelle

„Was macht dieser „Einsiedler“ so anders, dass er immer wieder die menschliche Seite seiner Models einfängt?“

schrieb mir vor wenigen Tagen eine Fotografin bei Instagram, als wir uns darüber unterhielten, wieso es Menschen gibt, die den Wunsch haben, ausgerechnet mir beim Fotografieren über die Schulter zu schauen.

Zuallererst: Ich freue mich tierisch, dass meine Fotos anscheinend tatsächlich das zeigen, was ich auch zeigen möchte: den Menschen. Wenn das wirklich so rüberkommt, macht mich das sehr sehr glücklich! 🙂

Die Frage, was genau ich anders mache (oder ob überhaupt), kann ich euch jedoch nicht beantworten. Nicht, weil ich daraus ein Geheimnis machen möchte, sondern weil mir schlicht der Vergleich zu anderen Fotografen fehlt. Im Zweifel können euch die Models diese Frage besser beantworten als ich.

Um ehrlich zu sein, glaube ich, dass ich absolut gar nichts Besonderes mache – ich behandle die Models einfach nur so, wie ich selbst auch behandelt werden möchte: wie einen Menschen. Und ich nehme mir Zeit. Viel Zeit. Insbesondere für das erste Shooting. Habe ich an einem Tag ein Shooting, ist dieser Tag hierfür grundsätzlich komplett geblockt. Keine Termine davor, erst recht keine Termine danach. Ich möchte den Kopf frei haben, um entspannt und ohne Zeitdruck in ein Shooting zu gehen. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass jedes Shooting bei mir mehrere Stunden dauert. Aber ich möchte mir die Möglichkeit offen halten, in genau dem Tempo vorgehen zu können, das sich ergibt.

Außerdem versuche ich, die Menschen, die ich fotografiere, auch tatsächlich ein wenig kennenzulernen. Und dies gelingt mir nur, indem ich mit diesen Menschen auch ein wenig rede. Wie lange und worüber ist von Person zu Person unterschiedlich, aber die Themen ergeben sich glücklicherweise zwangsläufig von selbst. So ein Gespräch kann „oberflächlich“ (was keine Wertung sein soll) verlaufen, aber auch in die Tiefe gehen. Und damit das Gespräch nicht einseitig verläuft und einem Verhör gleichkommt, höre ich nicht nur zu (und ich höre wirklich zu, wie einige meiner Models schon erschrocken überrascht feststellten), sondern erzähle ebenso auch aus meinem Leben. Ich kann ja schlecht von einem Menschen erwarten, sich mir gegenüber zu öffnen, während ich selbst nicht bereit bin dasselbe zu tun. Schlussendlich möchte ich einfach nur, dass das Gespräch, so wie auch das gesamte Shooting, auf Augenhöhe stattfindet.

Dabei kann es selbstverständlich auch passieren, dass man total die Zeit vergisst. So wie mit Michelle im September. Es fing schon langsam an dunkel zu werden, als uns klar wurde, dass wir zwar stundenlang gequatscht, aber noch nicht ein einziges Foto geschossen hatten. Fürs gute Gewissen machten wir deshalb in kürzester Zeit ein paar Alibi-Fotos – Fotos, die ich im Nachhinein zu meinen Favoriten aus 2019 zähle.

Ich hoffe, sie gefallen euch so gut wie uns!

09.2019 | Lisa

Und schon haben wir es erreicht, das Jahr 2020. All denjenigen, die mir nicht bei Facebook oder Instagram folgen, sei an dieser Stelle noch flugs nachträglich ein guter Rutsch und alles erdenklich Gute für 2020 gewünscht!

Für mich beginnt das neue Jahr mit einer Menge Arbeit. Arbeit, die ich bereits im Dezember erledigt haben wollte. Doch irgendwie war die Luft bei mir komplett raus. Nicht fotografisch, sondern generell. Bin ich abends vom Büro nach Hause gekommen, war ich komplett im Allerwertesten und wollte am liebsten nur noch schlafen. Das ist natürlich nicht schön, aber hey, auch solche Phasen gibt es mal.

Von daher heißt es für mich nun: Arschbacken zusammenkneifen und zusehen, dass all die Personen, die noch auf Fotos aus TfP-Shootings warten, endlich erlöst werden. Mein schlechtes Gewissen ertrage ich nämlich ehrlich gesagt auch nicht viel länger.

Was das hier alles mit Lisa zu tun hat? Nichts, rein gar nichts! Obwohl … mit ein wenig Phantasie könnte ich eine Brücke dazu schlagen, dass Geduld eine Tugend ist und gut Ding nun mal Weile haben will. Immerhin verging bei Lisa und mir von der ersten Nachricht bis zum Shooting ein volles Jahr.

Aber egal, wer hier schon länger mitliest, der weiß, dass ich die Veröffentlichung neuer Fotos gerne nutze, um ein wenig über das zu schreiben, was mich gerade beschäftigt bzw. bei mir gerade ansteht – auch wenn es nichts mit dem eigentlichen Shooting zu tun hat. Und dies werde ich auch 2020 so beibehalten.

Bei der Anzahl der Fotos, die ich hier veröffentliche, wird’s hingegen eine kleine Änderung geben: Ab sofort werde ich hier im Blog pro Shooting grundsätzlich maximal 8 bis 10 Fotos zeigen. Offiziell, weil ich meinen Blick schärfen und lernen möchte, Fotos zu beurteilen und auszusortieren. Inoffiziell, weil ich hier so langsam ans Speicherlimit stoße und darauf verzichten möchte, das größere (und zwangsläufig auch teurere) Hosting-Paket zu buchen. Letztlich geht es halt immer nur ums Geld.

So, genug geschwafelt – hier nun endlich die Fotos von Lisa:

09.2019 | Fenja

Nach zwei Hochzeiten wird’s definitiv mal wieder Zeit für ein paar neue Porträts. Zum Glück habe ich noch das eine oder andere unveröffentlichte Foto in meiner virtuellen Schublade. 🙂

Im September zum Beispiel verschlug es die liebe Fenja vor meine Kamera. Fenja ist nicht nur Schauspielerin, sie hat auch eine Vorliebe für Videospiele und schwarzen Humor – beste Voraussetzungen für ein paar kurzweilige Stunden, in denen wir viel gequatscht, oft gelacht und nebenbei natürlich auch das eine oder andere Foto gemacht haben.

Was ihr da bei den ersten Fotos im Hintergrund seht, sind übrigens keine Bücher. Ich wünschte wirklich, ich wäre so intellektuell, doch in Wirklichkeit handelt es sich dabei „nur“ um meine Filmsammlung. Lesen kann ich aber auch. Ich schwöre!

08.2019 | Hochzeit von Hanna und Sebastian

Dass ich im August die Hochzeit von Svea und Stephen fotografieren durfte, wisst ihr bereits. Was ihr nicht wisst, ist, dass ich im selben Monat auch die Hochzeit von Hanna und Sebastian begleiten durfte. Na gut, jetzt wisst ihr es natürlich schon. Egal. Um genau zu sein, durfte ich die Hochzeit von Hanna und Sebastian nicht nur im selben Monat, sondern sogar am selben Wochenende begleiten. Und um ganz genau zu sein, sogar am selben Tag.

Moment, zwei Hochzeiten an einem Tag? Ja, genau!

Der Zufall wollte es nämlich so, dass beide Paare am selben Wochenende in Rendsburg heirateten. Svea und Stephen kirchlich am Freitag, Hanna und Sebastian kirchlich am Samstag. Da die standesamtliche Trauung von Hanna und Sebastian am Freitag stattfand und die beiden wussten, dass ich an dem Tag eh vor Ort sein würde, fragten sie mich kurzerhand, ob ich sie nicht auch bei der standesamtlichen Trauung begleiten könnte. Und so kam es, dass ich den Freitagvormittag mit Hanna und Sebastian im Standesamt verbrachte, den Nachmittag dann keine 50 Meter entfernt mit Svea und Stephen in der Kirche und den Samstagnachmittag dann wieder Hanna und Sebastian vor meiner Kamera hatte. So ein volles Programm hatte ich auch noch nie – aber wie heißt es so schön: Einmal ist immer das erste Mal!

Auch hier bleibt mir einmal mehr nur, mich bei dem Brautpaar Hanna und Sebastian für die schönen, emotionalen und lustigen Stunden zu bedanken! Ich wünsche euch alles Gute für eure weitere Zukunft!