06.2018 | Tabea

Es lässt sich nicht leugnen: Der Sommer ist da! Und obwohl ich als Fotograf (und auch als Filmnerd und Videospieler – aber das ist ein anderes Thema) eher leicht bedeckten Himmel als pralle Sonne bevorzuge, wäre ich ja schön blöd, wenn ich das gute Wetter nicht für Strandfotos nutzen würde – wofür wohne ich denn schließlich so nah am Meer?

Also habe ich mir Tabea, die ich bereits im März fotografieren durfte, geschnappt und mich von ihr nach Heidkate fahren lassen (ja, ich habe kein Auto).

Am Strand angekommen, musste ich dann feststellen, dass ich die Helligkeit komplett unterschätzt hatte. Oben die pralle Sonne, unten der reflektierende Sand – und kein Schatten weit und breit. Zusätzlich hatte ich mir kurz vor der Abfahrt (versehentlich!!!) Sonnenmilch ins Auge geschmiert. Dank dieser etwas unglücklichen Kombination aus grellem Licht und brennenden bzw. tränenden Augen konnte ich Tabea während des Shootings durch den Sucher nur wenig bis gar nicht erkennen. Puh. Aber hey, wenn Luke Skywalker blind Laserschüsse abwehren kann, kann ich auch blind Fotos machen!

Und so sind dann die folgenden Bilder entstanden – ich hoffe, sie gefallen euch!

05.2018 | Jule

So, liebe Leute, heute muss ich etwas tun, was ich nur sehr ungern tue: Ich muss mal kurz ernst werden. Ihr lasst mir leider keine andere Wahl.

Der folgende Text ist insbesondere den Frauen gewidmet, die sich meine Fotos seit Wochen oder gar Monaten anschauen und prinzipiell Lust auf ein Shooting hätten, sich aber nicht trauen mich anzuschreiben. Ihr ahnt vielleicht schon, was jetzt kommt …

Immer wieder höre ich von Frauen, die ich fotografiere, dass es sie große Überwindung gekostet hätte mich anzuschreiben. Schließlich seien die Frauen, die ich fotografiere, immer so hübsch – und sie selbst könnten da ja gar nicht mithalten (Punkt 1). Jule, eine junge, unheimlich sympathische Schauspielerin, die ich im Mai fotografieren durfte, hatte diese Bedenken (glaube ich) zwar nicht, erwähnte während unseres Shootings jedoch, dass sowohl meine Fotos (Punkt 2) als auch meine Internetseite (Punkt 3) so professionell aussähen, dass es Wochen dauerte, bis sie sich endlich einen Ruck gab und mich anschrieb. Auch das habe ich bereits öfter gehört. Also nehme ich das Shooting mit Jule mal zum Anlass, etwas zu diesem Thema zu schreiben.

Punkt 1

Hört auf euch einzureden, ihr wärt nicht hübsch genug (für was auch immer)! Erstens liegt Schönheit stets im Auge des Betrachters und zweitens ist mir der menschliche Faktor viel wichtiger als ein (am gängigen Schönheitsideal gemessen) makelloses Aussehen. Ob ich jemanden (auf TfP-Basis) fotografiere, entscheide ich danach, ob diese Person (charakterlich, sowohl optisch als auch menschlich) zu meiner Art der Fotografie passen könnte oder nicht. Und nicht danach, ob diese Person perfekt aussieht.

Soll heißen: Du brauchst eine gewisse Grundausstrahlung, die mich anspricht (was das bedeutet, kann ich nicht beschreiben – ich muss Fotos sehen und denken „jau, passt“) und musst sympathisch rüberkommen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Und selbst wenn ein TfP-Shooting (aus was für Gründen auch immer – manchmal hat das auch ganz banal zeitliche oder finanzielle Gründe) für mich nicht interessant ist, bleibt dir im Zweifel immer noch die Möglichkeit eines Pay-Shootings.

Punkt 2

Meine Fotos sind NICHT professionell! Und ich bin es auch nicht. Ich fotografiere jetzt seit gerade mal knapp drei Jahren (in meiner Freizeit), bin froh, die Kamera inzwischen einigermaßen im Griff zu haben und mache vieles aus reiner Intuition heraus. Ein Profi kann immer dasselbe Ergebnis reproduzieren, weil er genau weiß, was er da tut. Oder er hat ein Bild vor Augen und weiß genau, was er tun muss, um dieses Bild aufzunehmen. Ich kann das nicht bzw. benötige dazu zahlreiche Versuche. Kennt ihr den Spruch „Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit“? DAS bin ich! Klar habe ich inzwischen ansatzweise ein Auge für die Fotografie entwickelt, aber vom Begriff „Profi“ bin ich so weit entfernt wie der typische RTL2-Zuschauer vom Nobelpreis.

Punkt 3

Meine Internetseite ist erst recht nicht professionell! Das hier ist eine selbst zusammengezimmerte WordPress-Seite, wie es sie im Netz millionenfach gibt. Die kann wirklich jeder aufsetzen, der sich mal ’nen halben Tag lang damit beschäftigt (sonst könnte ich es ja auch nicht). Lasst euch bitte nicht davon täuschen, dass das hier einigermaßen schick aussieht – das sind fast alles Voreinstellungen der von mir ausgewählten Oberfläche, die ich einfach so übernommen habe. Professionell ist daran absolut gar nichts.

Lange Rede, kurzer Sinn: Falls dir meine Fotos gefallen und du Lust hast, mal mit mir zusammen loszuziehen, dann schreib mich einfach an. Ob TfP oder eher Pay für mich infrage kommt, sehen wir dann – und sooo unsympathisch, dass ich gar nicht mit dir shooten möchte, wirst du schon nicht sein. Oder? 😉

Sorry Jule, dass ich unser Shooting für diesen langen Text missbraucht habe, aber das musste einfach mal raus. Ich mach’s beim nächsten Shooting wieder gut! 😉

Hier nun endlich die Fotos:

05.2018 | Maraike

Ich geb’s zu: Ich bin menschlich extrem einfach zu beeindrucken. So reicht es zum Beispiel völlig aus, sich vor mein Filmregal zu stellen und wohlwollend zu nicken, statt mich aufgrund der vielen Filme direkt für bekloppt zu erklären. Wenn die Person dann noch anfängt, über eher unbekannte Horrorfilme zu reden, steht für mich fest: Dieser Mensch ist cool!

Allerdings birgt es auch ein gewisses Risiko in sich, vor einem Shooting mit mir über Filme zu reden. Ratzfatz sind dann nämlich 60, 70, 80 oder auch 90 Minuten um, ohne dass auch nur ein Foto im Kasten ist. So was kann einen Zeitplan schon mal durcheinander bringen.

Wie ich dazu komme, euch das gerade jetzt zu erzählen? Keine Ahnung. Eigentlich wollte ich euch nur ein paar Fotos von Maraike zeigen, die ich letzten Monat bei mir begrüßen und fotografieren durfte. Zusammenhänge mit der oberen Geschichte sind rein zufällig …

05.2018 | Isabell

Im Februar bekam ich eine Mail, die mit folgendem Satz begann:

„Du kennst das sicherlich vom hören sagen, sitzen zwei Mädels in einer Bar, bei nem entspannten Drink und kommen ins Plaudern.“

Klingt ein wenig nach dem Beginn eines schlechten Witzes über Frauen, entpuppte sich jedoch glücklicherweise als eine der sympathischsten Shooting-Anfragen, die ich bislang das Vergnügen hatte zu lesen. Und wer wie Isabell mehr schreibt als „Bock zu shooten?“ und dieses Mehr dann auch noch witzig verpackt, hat bei mir ja bekanntlich direkt einen Stein im Brett.

Nach mehreren (mal mehr, mal weniger sinnvollen) Mails kam es im Mai dann endlich zum Shooting. Auf ihren Vorschlag hin ließ ich mich von Isabell zur Steilküste nach … Mist, ich hab vergessen, wo genau das war. Also noch mal: Auf ihren Vorschlag hin ließ ich mich von Isabell zu einer Steilküste entführen. Irgendwo zwischen Kiel und Eckernförde. Fragt mich nicht. War auf jeden Fall sehr nett dort. Und mit nett meine ich … nett. Positiv nett. 😉

Damit ihr mir glaubt, dass es dort wirklich nett (ich bin fest entschlossen, diesen Begriff zu rehabilitieren) war, gibt’s hier nun ein paar der dort entstandenen Fotos. Zugegeben, man sieht von der Steilküste gar nicht sooo viel – aber man erkennt, dass die Fotos nicht im heimischen Garten entstanden sind! Das muss reichen … 😉

04.2018 | Mandy

Ich. Habe. Urlaub! Das bedeutet, dass ich endlich dazu komme, all die Fotos, die sich in den letzten Monaten angesammelt haben, zu bearbeiten. Und natürlich auch zu veröffentlichen.

Los geht’s mit den Fotos von Mandy, die bereits im April rund um den Bereich der Forstbaumschule Kiel entstanden sind. Mandy war „damals“ so freundlich, mich beim Testen meiner neuen Kamera zu unterstützen. Wobei „neue Kamera“ nur auf den ersten Blick toll und aufregend klingt. Die Wahrheit sieht so aus, dass ich mir für die anstehenden Hochzeiten eine zweite, gebrauchte A99 gekauft und meinen bisherigen Zweitbody, ein APS-C-Modell, in den Ruhestand geschickt habe. Sicherlich, eine neue A99 II wäre irgendwie cooler gewesen, doch aus mir unerklärlichen Gründen fehlen mir gerade die 3.600 Euro für dieses Modell. Falls also jemand von euch gerade zu viel Geld hat und nicht weiß wohin damit: Ich würde mich über eine A99 II immer noch sehr freuen. Erwähnte ich schon, dass ich diese Woche Geburtstag habe? Nur mal so am Rande bemerkt … 😉

So, genug gebettelt und zurück zum April. Der Nachmittag mit Mandy diente dann auch tatsächlich größtenteils dazu, zu prüfen, ob die neue (gebrauchte) Kamera einwandfrei funktioniert und problemlos mit meinem 70200er-Objektiv zusammenarbeitet. Glücklicherweise tut sie dies – von etwas hakeligen Drehrädern, einer typischen Krankheit der A99, mal abgesehen. Einem Einsatz bei meiner ersten Hochzeit 2018 stand also nichts im Wege.

Auch wenn es sich beim Shooting mit Mandy mehr oder weniger um einen reinen Test handelte, möchte ich euch die entstandenen Fotos nicht vorenthalten. Kann ja sein, dass ich noch mal jemanden zum Testen brauche … 🙂

03.2018 | Nathalie

Neuer Monat – neue Fotos. Jaaa, okay, die Fotos sind bereits im März entstanden und damit eigentlich nicht mehr neu. Aber ich habe sie euch hier noch nicht gezeigt, also sind sie doch wieder neu. Irgendwie zumindest. Ach, ihr wisst schon, wie ich das meine …

Generell verrückt, wie die Zeit vergeht. So hatten zum Beispiel Nathalie und ich nach unserem ersten Shooting im April 2017 geplant, uns in absehbarer Zeit für ein zweites Shooting zu treffen. Bis es dazu kommen sollte, verging dann allerdings fast ein komplettes Jahr. Aber egal, wir haben es geschafft – nur das zählt. Und ich bin guter Dinge, dass das dritte Shooting nicht erst 2019 stattfinden wird. Hoffnung. So wichtig. 😉

So, genug gefaselt. Hier nun endlich die Fotos:

04.2018 | Hochzeit von Lisa und Dannie

Fragt mich bitte nicht, wie es dazu gekommen ist, aber irgendwie hat es sich ergeben, dass ich dieses Jahr mehr Hochzeiten fotografieren darf, als ich bislang insgesamt fotografiert habe. Was mich natürlich außerordentlich freut. Zum einen, weil jede Hochzeit ihre ganz eigene Atmosphäre hat, sich immer tolle Motive finden lassen und ich bei jeder einzelnen Hochzeit unheimlich viel dazulerne. Und zum anderen, weil es ein unfassbar großes Kompliment ist, einen der wichtigsten Tage im Leben zweier Menschen fotografieren zu dürfen. Auch wenn man es mir nicht immer anmerkt: Ich bin jedem einzelnen Paar unheimlich dankbar dafür!

Nun aber zu Lisa und Dannie, mit denen ich meine diesjährige Hochzeitssaison eröffnen durfte. Nach der Trauung im Standesamt Kiel ging es für das Brautpaarshooting und die anschließende Feier zur Großen Grünen Schützengilde von 1412 e. V.. Eine unfassbar schöne Location! Mitten in Kiel und gleichzeitig mitten im Wald. Mit einem schönen Teich und einer sehr schicken Brücke – die wir eigentlich für das Shooting nutzen wollten, dann aber nicht betreten konnten, weil eine Gans darauf ihr Nest gebaut hatte. So ist sie, die Natur: fast so unberechenbar wie das Wetter. Fand das Probeshooting wenige Wochen vorher noch im Schnee bei eisiger Kälte statt, hatten wir zur Hochzeit strahlenden Sonnenschein und sommerliche Temperaturen, die uns ordentlich schwitzen ließen. Es dürfte für andere Hochzeiten schwer werden, diese Abwechslung zu toppen. 😉

Danke Lisa und Dannie! Dafür, dass ich euch an diesem Tag begleiten durfte! Und selbstverständlich auch dafür, dass ich eine kleine Auswahl unserer Fotos hier zeigen darf!

Alles Gute für eure weitere Zukunft! 🙂

03.2018 | Anna-Lena

Der Sommer ist da! Na gut, vielleicht ist das jetzt doch etwas übertrieben und verfrüht, aber bei über 40 Grad auf dem Balkon sei mir dieser Optimismus bitte gestattet. Wirklich wichtig ist ohnehin nur, dass jetzt so langsam (endlich) die Zeit beginnt, in der Outdoor-Shootings wieder Spaß machen!

Versteht mich bitte nicht falsch: Ich liebe den Winter und gehe bei kaltem Wetter unheimlich gerne spazieren (während mich Hitze wie heute eher ins klimatisierte Kino treibt), doch Porträts machen mir jenseits der 10 Grad dann doch mehr Spaß. Nicht zuletzt, weil ich bei niedrigen Temperaturen immer unheimlich schnell kalte Finger bekomme – diesbezüglich bin ich eine echte Pussy.

Bevor es hier bei mir mit Outdoor-Porträts losgeht, gibt’s aber erst noch ein paar Indoor-Fotos. Heute von Anna-Lena, die letzten Monat bei mir zu Besuch war. Ich hoffe, die Fotos gefallen euch!

03.2018 | Tabea

Auch wenn ich mich wiederhole: Ich liebe es, Menschen zu fotografieren, die noch nie vor der Kamera standen. Zum einen, weil sie nicht direkt in einstudierte Posen verfallen, die ich ihnen erst noch mühsam austreiben muss. Und zum anderen, weil sie mangels Erfahrung mit anderen Fotografen keine große Erwartungshaltung an mich haben. 😉

Wo ich gerade bei Erwartungen bin: Was die Ergebnisse eines Shootings angeht, sind meine relativ gering. Zugegeben, nicht bezogen auf die Qualität der Fotos. Wer mich kennt, weiß, dass ich mit meinen Fotos nur selten zufrieden bin und eigentlich immer Details entdecke, die ich hätte besser machen können bzw müssen. Nein, meine niedrigen Erwartungen beziehen sich auf die Anzahl der Ergebnisse. Um ehrlich zu sein, bin ich bereits dann zufrieden, wenn auch nur ein einziges Foto dabei ist, bei dem ich der Meinung bin, dass sich das Shooting für eben dieses eine Foto gelohnt hat.

Im Fall von Tabea, die ich Anfang März fotografieren durfte, ist dies das Foto mit der Nummer 1. Womit ich nicht sagen möchte, dass ich die anderen Fotos für misslungen halte (dann würde ich sie nicht veröffentlichen). Doch selbst wenn alle anderen Fotos nichts geworden wären, wäre das Shooting für mich nur aufgrund dieses Fotos dennoch ein Erfolg gewesen. Was zugegebenermaßen weniger an meinen fotografischen Fähigkeiten, sondern vielmehr an Tabea liegt – ihr Gesicht ist einfach wie geschaffen für diese Art von Foto! 🙂

Wie ist das bei euch? Legt ihr Wert darauf, dass bei einem Shooting so viele Fotos wie möglich entstehen? Oder seid auch ihr eher auf der Suche nach „diesem einen Foto“?

2017 | Lana

Werde ich auf Lana angesprochen, bekomme ich laut Aussagen meiner Gesprächspartner angeblich leuchtende Augen. Falls dem tatsächlich so ist, kann ich nur sagen: völlig zu recht! Lana ist nämlich nicht nur eine der herzlichsten Frauen, die ich kenne, sie ist außerdem herrlich unkompliziert, hat einen tollen Musikgeschmack und ja, okay, ganz gut aussehen tut sie auch. ;P

Nachdem wir bei unseren ersten beiden Shootings so viel Spaß hatten, fragte ich Lana Ende 2016, ob sie Lust hätte, 2017 mit mir ein kleines Jahresprojekt durchzuziehen. Das (vermeintlich simple) Ziel: Jeden Monat treffen und Fotos machen.

Die gute Nachricht: Lana war von der Idee begeistert.

Die schlechte Nachricht: Wir haben das „monatlich“ aufgrund von Terminfindungsschwierigkeiten (was für ein Wort) und krankheitsbedingten Verschiebungen eher großzügig auslegen müssen. 😉

Das ist aber nur halb so tragisch, denn es sind dennoch viele Fotos entstanden, die wir euch heute nun endlich zeigen möchten.

Los ging’s tatsächlich im Januar (da war die Welt terminlich noch in Ordnung) an der Kiellinie. Da die Fotos auch ein wenig zur jeweiligen Jahreszeit passen sollten, fanden wir es nur logisch, im Dunkeln zu starten:

Ebenfalls im Januar kamen wir auf die Idee, uns auch mal in (oder heißt es „an“?) der Aktfotografie zu versuchen. Einige der dabei entstandenen Fotos hatte ich damals direkt veröffentlicht – hier nun noch ein paar der Fotos, die wir zum „warm werden“ geschossen hatten (ohne Vorspiel geht halt nix!):

Und schon gibt’s den ersten Zeitsprung in den März. Der Februar ist aber eh ein doofer Monat. Alleine dieses „Hier, schaut mich an, ich bin kürzer als alle anderen Monate! Ich bin etwas Besonderes!“-Gehabe – schrecklich. Wer so um Aufmerksamkeit buhlt, muss sich nicht wundern, wenn er von mir übergangen wird!

Wie dem auch sei: Auch im März starteten wir an der Kiellinie, gingen dieses Mal aber nicht Richtung Innenstadt, sondern zur Forstbaumschule, um von dort aus abschließend den Sonnenuntergang in den kleinen Nebenstraßen der Holtenauer festzuhalten:

Im April las ich in der Zeitung einen Bericht über die alte Müllverbrennungsanlage hier in Kiel. Sofort war mir klar: Da müssen Lana und ich hin! Also machten wir uns auf den Weg – in einem Auto, dessen Motor gefühlt alle 50 Meter an Überhitzung zu sterben drohte. Wie heißt es so schön: No risk, no fun!

Dialog im Juni:

„Ich hab da ’ne Idee für Fotos. Aber das wäre dann zu einer untypischen Uhrzeit.“
„Kein Problem, ich bin für alles offen.“
„Okay, dann treffen wir uns um 4:30 Uhr morgens.“
„Alles klar.“

Erwähnte ich bereits, dass ich Lana sehr dafür schätze, dass sie so unkompliziert ist?

Auch im Juli waren wir unterwegs, haben aber irgendwie mehr gequatscht als fotografiert. Muss halt auch mal sein. 🙂 Dabei ist aber immerhin dieses (wie ich finde) sehr natürlich Foto entstanden:

Im August wollten wir eigentlich den Botanischen Garten unsicher machen, mussten dann vor Ort aber feststellen, dass wir nur noch wenige Minuten bis zur Schließung hatten (Planung ist mein zweiter Vorname). Und zu regnen begann es auch noch. Dumm gelaufen. Immerhin entdeckten wir auf dem Rückweg noch eine interessante Brücke und ein Parkdeck, so dass wir letztlich glücklicherweise nicht mit leeren Händen nach Hause gingen.

Im Oktober hatten wir mal wieder Lust auf ein paar Indoor-Fotos. Schwarzweiß. Simpel. Ohne Schnörkel. Also machte Lana es sich in meinen Sessel gemütlich und ich erledigte den Rest. Was sich jetzt irgendwie zweideutig liest. Egal, ihr wisst ja, wie ich das meine.

Der Herbst ist bekannt für seine schöne Farben und sein tolles Licht. Leider jedoch auch für sein schlechtes Wetter. Und 2017 war der Herbst diesbezüglich richtig, also so RICHTIG gemein. Glücklicherweise haben Lana und ich es mit einem Spontanshooting dennoch geschafft, im Oktober ein paar Herbstfotos aufzunehmen.

Zum Abschluss des Jahres trafen wir uns noch ein Mal im Dezember, wobei dann unter anderem dieses eher düstere, nachdenkliche Foto entstanden ist:

So, das war’s. Wir hoffen, die Fotos gefallen euch so gut wie uns und sind so abwechslungsreich geworden, wie Lana und ich uns das vorgestellt haben.

Selbstverständlich sind insgesamt noch weit mehr Bilder entstanden. Was ihr hier seht, sind „nur“ die Fotos, die uns am besten gefallen haben. Falls ihr auch die übrigen Fotos sehen möchtet, folgt Lana und mir einfach bei Instagram. Gerüchten zufolge werden dort nach und nach noch weitere Fotos aus 2017 folgen … 😉

Und nun zum Abschluss noch ein paar Outtakes – so viel Zeit muss sein! 🙂

Ach, und Lana, bevor ich es vergesse: Danke! Für die Fotos, deine Geduld, deinen Humor und den Spaß, den wir beim Fotografieren haben!