06.2019 | Sveas Junggesellinnenabschied

Die liebe Svea gehörte „damals“ zu den ersten Frauen, die mich nicht kannten und sich trotz meiner nicht vorhandenen Erfahrung vor meine Kamera trauten. Drei Jahre ist dies nun her – und auch wenn wir es 2018 leider nicht geschafft haben, miteinander Fotos zu machen, so haben wir doch glücklicherweise nie den Kontakt zueinander verloren. Und so freute ich mich sehr, als Svea mir im Januar erzählte, dass ihr Freund Stephen und sie nun offiziell verlobt seien – und mich fragte, ob ich Lust hätte, ihre Hochzeit zu begleiten.

Witzigerweise durfte ich bereits letztes Jahr auch Anne kennenlernen – die, klein wie die Welt nun mal ist, Svea im August als Trauzeugin zur Seite stehen darf. Und die mich fragte, ob ich Lust hätte, auch Sveas Junggeselinnenabschied ein Stück weit zu begleiten. Als Fotograf, nicht als Stripper. Nur, dass hier keine Missverständnisse entstehen.

Da Svea mit einem Flowercrown Workshop von Sina Reebschläger überrascht werden sollte, überlegten Anne und ich uns, dass es schön wäre, nicht nur die typischen Mädelsfotos zu machen, sondern auch diesen Workshop fotografisch festzuhalten. So was hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt zwar noch nie gemacht, aber hey, wenn ich das Gefühl habe, etwas könnte gut funktionieren, bin ich ja immer offen für Neues. Zumal ich von Natur aus gut darin bin, bei Gruppenveranstaltungen unbeteiligt daneben zu stehen und Menschen zu beobachten. 😉

Und so sind dann unter anderem die folgenden Fotos entstanden. Vielen Dank noch mal an alle Beteiligten, dass ich diese hier auch zeigen darf – ich freue mich schon darauf, euch auf Sveas und Stephens Hochzeit wiederzusehen!

05.2019 | Anne und Phillip

„Fotografierst du Paare eigentlich auch ohne Hochzeit?“

Seit ich Hochzeiten fotografiere, bekomme ich diese Frage immer mal wieder gestellt. Und die Antwort darauf lautet: Ja, klar.

Wobei „Paare fotografieren“ für mich bedeutet, dass wir uns treffen, gemeinsam ein wenig spazieren gehen und ich das Paar währenddessen fotografiere. Dass ich kein Freund komplett gestellter Paarshootings bin, sollte euch nicht (mehr) überraschen. Am liebsten ist es mir, wenn das Paar irgendwann nicht mehr darüber nachdenkt, dass ich dabei bin, sich komplett mit sich selbst beschäftigt und einfach eine schöne Zeit hat – die ich dann fotografisch festhalte.

Üblicherweise zeige ich euch hier im Blog zwar nur freie Arbeiten (Hochzeiten mal außen vor gelassen), doch Anne und Phillip haben mir freundlicherweise von sich aus erlaubt, euch einige ihrer Fotos hier zu zeigen. Und wenn „Kunden“ (ich hasse diesen Begriff in der Fotografie) mir dies von sich aus anbieten, sage ich natürlich nicht nein. 🙂

In diesem Sinne: Vielen Dank für eure Freigabe und den lustigen Nachmittag, ihr zwei. Wir sehen uns spätestens auf eurer Hochzeit … 😉

04.2019 | Eileen

„Danke, dass die Brille mit drauf durfte!“

Ich finde es immer wieder faszinierend, was ich so während meiner Shootings erfahre. Zum Beispiel, dass viele Fotografen sich anscheinend anstellen, wenn es darum geht, Modelle mit ihren Brillen zu fotografieren. Zugegeben, ich fotografiere die Menschen auch lieber ohne Brille. Weil eine Brille doch irgendwie vom Gesicht ablenkt. Und ja, weil es schlicht einfacher ist – die Spiegelungen auf den Brillengläsern können echt unheimlich nerven. Aber wenn mein Gegenüber mir erzählt, dass es die Brille mag und davon auch gerne ein paar Fotos hätte, wer bin ich dann, diesen Wunsch nicht zu erfüllen? Zumal die Brille dann ja auch irgendwie ein Teil dieser Person ist …

Ich meine, mal ernsthaft: Ich verstehe Fotografen, die sich weigern, rauchende Menschen zu fotografieren (Rauchen ist ja nun mal auch Mist, Vorbildfunktion und so). Ich verstehe Fotografen, die sich weigern, Menschen auf Gleisen zu fotografieren (weil gefährlich, Vorbildfunktion und so). Ich verstehe Fotografen, die sich weigern, Frauen mit Blumenkronen in Büsche zu stellen und abzudrücken (weil … Vorbildfunktion und so). Kurz: Ich verstehe, dass Fotografen gewisse Motive nicht fotografieren. Aber eine fuck*** Brille? Selbst wenn man Brillen nicht leiden mag, bricht man sich keinen Zacken aus der Krone, seinem Gegenüber diesen kleinen Wunsch zu erfüllen und zumindest eine Handvoll Fotos zu machen. Letztlich geht es doch auch darum, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Man nimmt, man gibt – und am Ende sind beide glücklich.

So war es dann auch im April, als ich mit Eileen am Falckensteiner Strand war. Ein wunderschöner, (viel zu) sonniger Tag, an dem zahlreiche Fotos von einer Frau entstanden sind, deren gute Laune schon beinahe ansteckend ist – zum Glück bin ich gegen Fröhlichkeit größtenteils immun.

Einen Teil dieser Fotos seht ihr heute hier, den Rest gibt’s wie immer nach und nach bei Instagram und Facebook.

05.2019 | Hochzeit von Birte und Christoph

So, nun wird’s aber auch wirklich mal langsam Zeit, euch ein paar Fotos von Birte und Christoph zu zeigen, deren Hochzeit ich im Mai begleiten durfte. Was mich besonders freut: Ich durfte nicht nur die standesamtliche Trauung auf dem wunderschönen Gut Projensdorf begleiten, sondern auch Birtes Getting Ready im ATLANTIC Hotel Kiel fotografisch festhalten. Und mal ganz privat unter uns: Ich liebe das Getting Ready. Zwischen dem ersten Sekt mit der besten Freundin und dem ersten Blick in den Spiegel nach dem kompletten Styling passieren oftmals so viele kleine Geschichten – es macht mir einfach Spaß, dieses Treiben zu beobachten, im richtigen Moment abzudrücken und einen kleinen Teil davon für die Ewigkeit festzuhalten.

Im Endeffekt bleibt mir einmal mehr nur danke zu sagen. Danke, Birte und Christoph, dass ich euch begleiten durfte! Danke, dass ich ein paar eurer Fotos hier zeigen darf! Und danke für den definitiv besten Fahrservice, den ich bislang bei einer Hochzeit genießen durfte! 😉

Ich wünsche euch alles Gute für eure gemeinsame Zukunft!

06.2019 | Diana

Zu dem Shooting mit Diana könnte ich euch eine lange Geschichte erzählen. Darüber, dass wir unseren ersten Kontakt bereits September 2018 hatten, es bis zum Shooting jedoch knapp neun Monate dauern sollte. Darüber, dass ich als Shooting eine Tagestour nach Hamburg vorschlug, mich dann auf dem Weg zum Bahnhof aber plötzlich fragte, ob dies mit einer Person, die man nicht kennt, so eine clevere Idee sei. Darüber, dass Diana mir kurz vor Hamburg erzählte, dass sie auf dem Weg zum Bahnhof exakt dieselben „Sorgen“ hatte. Darüber, dass wir uns glücklicherweise ganz hervorragend verstanden haben – nicht zuletzt, weil Diana nicht nur Schauspielerin, sondern so wie ich auch ein echter Filmnerd ist. Darüber, dass wir knapp 30 Minuten lang einen kleinen Vogel bei seinen ersten Flugversuchen beobachten durften. Und darüber, dass wir nach dem Shooting noch in Hamburg essen wollten und Diana von mir auf der Suche nach einer bestimmten Straße, deren Namen ich nicht kannte, durch halb Hamburg geschleppt wurde.

Über all das könnte ich euch eine lange Geschichte erzählen. Aber weil ich weiß, dass wir in hektischen Zeiten leben und ihr alle wenig Zeit habt, beschränke ich mich auf die Bilder – viel Spaß damit! ;P