04.2018 | Hochzeit von Lisa und Dannie

Fragt mich bitte nicht, wie es dazu gekommen ist, aber irgendwie hat es sich ergeben, dass ich dieses Jahr mehr Hochzeiten fotografieren darf, als ich bislang insgesamt fotografiert habe. Was mich natürlich außerordentlich freut. Zum einen, weil jede Hochzeit ihre ganz eigene Atmosphäre hat, sich immer tolle Motive finden lassen und ich bei jeder einzelnen Hochzeit unheimlich viel dazulerne. Und zum anderen, weil es ein unfassbar großes Kompliment ist, einen der wichtigsten Tage im Leben zweier Menschen fotografieren zu dürfen. Auch wenn man es mir nicht immer anmerkt: Ich bin jedem einzelnen Paar unheimlich dankbar dafür!

Nun aber zu Lisa und Dannie, mit denen ich meine diesjährige Hochzeitssaison eröffnen durfte. Nach der Trauung im Standesamt Kiel ging es für das Brautpaarshooting und die anschließende Feier zur Großen Grünen Schützengilde von 1412 e. V.. Eine unfassbar schöne Location! Mitten in Kiel und gleichzeitig mitten im Wald. Mit einem schönen Teich und einer sehr schicken Brücke – die wir eigentlich für das Shooting nutzen wollten, dann aber nicht betreten konnten, weil eine Gans darauf ihr Nest gebaut hatte. So ist sie, die Natur: fast so unberechenbar wie das Wetter. Fand das Probeshooting wenige Wochen vorher noch im Schnee bei eisiger Kälte statt, hatten wir zur Hochzeit strahlenden Sonnenschein und sommerliche Temperaturen, die uns ordentlich schwitzen ließen. Es dürfte für andere Hochzeiten schwer werden, diese Abwechslung zu toppen. 😉

Danke Lisa und Dannie! Dafür, dass ich euch an diesem Tag begleiten durfte! Und selbstverständlich auch dafür, dass ich eine kleine Auswahl unserer Fotos hier zeigen darf!

Alles Gute für eure weitere Zukunft! 🙂

03.2018 | Anna-Lena

Der Sommer ist da! Na gut, vielleicht ist das jetzt doch etwas übertrieben und verfrüht, aber bei über 40 Grad auf dem Balkon sei mir dieser Optimismus bitte gestattet. Wirklich wichtig ist ohnehin nur, dass jetzt so langsam (endlich) die Zeit beginnt, in der Outdoor-Shootings wieder Spaß machen!

Versteht mich bitte nicht falsch: Ich liebe den Winter und gehe bei kaltem Wetter unheimlich gerne spazieren (während mich Hitze wie heute eher ins klimatisierte Kino treibt), doch Porträts machen mir jenseits der 10 Grad dann doch mehr Spaß. Nicht zuletzt, weil ich bei niedrigen Temperaturen immer unheimlich schnell kalte Finger bekomme – diesbezüglich bin ich eine echte Pussy.

Bevor es hier bei mir mit Outdoor-Porträts losgeht, gibt’s aber erst noch ein paar Indoor-Fotos. Heute von Anna-Lena, die letzten Monat bei mir zu Besuch war. Ich hoffe, die Fotos gefallen euch!

03.2018 | Tabea

Auch wenn ich mich wiederhole: Ich liebe es, Menschen zu fotografieren, die noch nie vor der Kamera standen. Zum einen, weil sie nicht direkt in einstudierte Posen verfallen, die ich ihnen erst noch mühsam austreiben muss. Und zum anderen, weil sie mangels Erfahrung mit anderen Fotografen keine große Erwartungshaltung an mich haben. 😉

Wo ich gerade bei Erwartungen bin: Was die Ergebnisse eines Shootings angeht, sind meine relativ gering. Zugegeben, nicht bezogen auf die Qualität der Fotos. Wer mich kennt, weiß, dass ich mit meinen Fotos nur selten zufrieden bin und eigentlich immer Details entdecke, die ich hätte besser machen können bzw müssen. Nein, meine niedrigen Erwartungen beziehen sich auf die Anzahl der Ergebnisse. Um ehrlich zu sein, bin ich bereits dann zufrieden, wenn auch nur ein einziges Foto dabei ist, bei dem ich der Meinung bin, dass sich das Shooting für eben dieses eine Foto gelohnt hat.

Im Fall von Tabea, die ich Anfang März fotografieren durfte, ist dies das Foto mit der Nummer 1. Womit ich nicht sagen möchte, dass ich die anderen Fotos für misslungen halte (dann würde ich sie nicht veröffentlichen). Doch selbst wenn alle anderen Fotos nichts geworden wären, wäre das Shooting für mich nur aufgrund dieses Fotos dennoch ein Erfolg gewesen. Was zugegebenermaßen weniger an meinen fotografischen Fähigkeiten, sondern vielmehr an Tabea liegt – ihr Gesicht ist einfach wie geschaffen für diese Art von Foto! 🙂

Wie ist das bei euch? Legt ihr Wert darauf, dass bei einem Shooting so viele Fotos wie möglich entstehen? Oder seid auch ihr eher auf der Suche nach „diesem einen Foto“?

2017 | Lana

Werde ich auf Lana angesprochen, bekomme ich laut Aussagen meiner Gesprächspartner angeblich leuchtende Augen. Falls dem tatsächlich so ist, kann ich nur sagen: völlig zu recht! Lana ist nämlich nicht nur eine der herzlichsten Frauen, die ich kenne, sie ist außerdem herrlich unkompliziert, hat einen tollen Musikgeschmack und ja, okay, ganz gut aussehen tut sie auch. ;P

Nachdem wir bei unseren ersten beiden Shootings so viel Spaß hatten, fragte ich Lana Ende 2016, ob sie Lust hätte, 2017 mit mir ein kleines Jahresprojekt durchzuziehen. Das (vermeintlich simple) Ziel: Jeden Monat treffen und Fotos machen.

Die gute Nachricht: Lana war von der Idee begeistert.

Die schlechte Nachricht: Wir haben das „monatlich“ aufgrund von Terminfindungsschwierigkeiten (was für ein Wort) und krankheitsbedingten Verschiebungen eher großzügig auslegen müssen. 😉

Das ist aber nur halb so tragisch, denn es sind dennoch viele Fotos entstanden, die wir euch heute nun endlich zeigen möchten.

Los ging’s tatsächlich im Januar (da war die Welt terminlich noch in Ordnung) an der Kiellinie. Da die Fotos auch ein wenig zur jeweiligen Jahreszeit passen sollten, fanden wir es nur logisch, im Dunkeln zu starten:

Ebenfalls im Januar kamen wir auf die Idee, uns auch mal in (oder heißt es „an“?) der Aktfotografie zu versuchen. Einige der dabei entstandenen Fotos hatte ich damals direkt veröffentlicht – hier nun noch ein paar der Fotos, die wir zum „warm werden“ geschossen hatten (ohne Vorspiel geht halt nix!):

Und schon gibt’s den ersten Zeitsprung in den März. Der Februar ist aber eh ein doofer Monat. Alleine dieses „Hier, schaut mich an, ich bin kürzer als alle anderen Monate! Ich bin etwas Besonderes!“-Gehabe – schrecklich. Wer so um Aufmerksamkeit buhlt, muss sich nicht wundern, wenn er von mir übergangen wird!

Wie dem auch sei: Auch im März starteten wir an der Kiellinie, gingen dieses Mal aber nicht Richtung Innenstadt, sondern zur Forstbaumschule, um von dort aus abschließend den Sonnenuntergang in den kleinen Nebenstraßen der Holtenauer festzuhalten:

Im April las ich in der Zeitung einen Bericht über die alte Müllverbrennungsanlage hier in Kiel. Sofort war mir klar: Da müssen Lana und ich hin! Also machten wir uns auf den Weg – in einem Auto, dessen Motor gefühlt alle 50 Meter an Überhitzung zu sterben drohte. Wie heißt es so schön: No risk, no fun!

Dialog im Juni:

„Ich hab da ’ne Idee für Fotos. Aber das wäre dann zu einer untypischen Uhrzeit.“
„Kein Problem, ich bin für alles offen.“
„Okay, dann treffen wir uns um 4:30 Uhr morgens.“
„Alles klar.“

Erwähnte ich bereits, dass ich Lana sehr dafür schätze, dass sie so unkompliziert ist?

Auch im Juli waren wir unterwegs, haben aber irgendwie mehr gequatscht als fotografiert. Muss halt auch mal sein. 🙂 Dabei ist aber immerhin dieses (wie ich finde) sehr natürlich Foto entstanden:

Im August wollten wir eigentlich den Botanischen Garten unsicher machen, mussten dann vor Ort aber feststellen, dass wir nur noch wenige Minuten bis zur Schließung hatten (Planung ist mein zweiter Vorname). Und zu regnen begann es auch noch. Dumm gelaufen. Immerhin entdeckten wir auf dem Rückweg noch eine interessante Brücke und ein Parkdeck, so dass wir letztlich glücklicherweise nicht mit leeren Händen nach Hause gingen.

Im Oktober hatten wir mal wieder Lust auf ein paar Indoor-Fotos. Schwarzweiß. Simpel. Ohne Schnörkel. Also machte Lana es sich in meinen Sessel gemütlich und ich erledigte den Rest. Was sich jetzt irgendwie zweideutig liest. Egal, ihr wisst ja, wie ich das meine.

Der Herbst ist bekannt für seine schöne Farben und sein tolles Licht. Leider jedoch auch für sein schlechtes Wetter. Und 2017 war der Herbst diesbezüglich richtig, also so RICHTIG gemein. Glücklicherweise haben Lana und ich es mit einem Spontanshooting dennoch geschafft, im Oktober ein paar Herbstfotos aufzunehmen.

Zum Abschluss des Jahres trafen wir uns noch ein Mal im Dezember, wobei dann unter anderem dieses eher düstere, nachdenkliche Foto entstanden ist:

So, das war’s. Wir hoffen, die Fotos gefallen euch so gut wie uns und sind so abwechslungsreich geworden, wie Lana und ich uns das vorgestellt haben.

Selbstverständlich sind insgesamt noch weit mehr Bilder entstanden. Was ihr hier seht, sind „nur“ die Fotos, die uns am besten gefallen haben. Falls ihr auch die übrigen Fotos sehen möchtet, folgt Lana und mir einfach bei Instagram. Gerüchten zufolge werden dort nach und nach noch weitere Fotos aus 2017 folgen … 😉

Und nun zum Abschluss noch ein paar Outtakes – so viel Zeit muss sein! 🙂

Ach, und Lana, bevor ich es vergesse: Danke! Für die Fotos, deine Geduld, deinen Humor und den Spaß, den wir beim Fotografieren haben!

02.2018 | Kim-Sarah

Bereits während unseres Shootings im April 2017 wurde Kim-Sarah und mir klar, dass es nicht bei diesem einen Shooting bleiben würde. Dennoch verging fast ein ganzes Jahr, bis es endlich zu einem zweiten Treffen kommen sollte. Aber hey, wie heißt es so schön: Vorfreude ist die größte Freude!

Dass wir auch bei diesem Shooting wieder unseren Spaß hatten, sieht man den Fotos hoffentlich an. Das Beste aber ist: Ich habe wieder etwas gelernt! Nämlich die Heizung aus vorauseilender Rücksicht auf mein Model nicht ZU stark aufzudrehen. So sorgte die Hitze unter meinem Hintern tatsächlich dafür, dass mir kurzzeitig schwarz vor Augen wurde, als ich auf der Fensterbank saß, um Kim-Sarah zu fotografieren. Eigentlich schade, dass ich nicht komplett umgekippt bin. Das wären sicherlich lustige Outtakes geworden …

So, genug geschwafelt. Viel Spaß mit den Fotos!

27.01.2018 | Susan

Ich lobe mich ja nur selten (und noch dazu äußerst ungern), aber meine Güte, war ich heute fleißig! Gleich drei Shootings habe ich bearbeitet – und auch wenn noch Fotos offen sind, so bin ich doch einen großen Schritt vorwärts gekommen. Wie heißt es so schön: Wenn es erst mal läuft, dann läuft’s. Und heute lief es richtig gut.

Und weil es so gut lief, kann ich euch nun endlich die Fotos von Susan zeigen. Auf Susans Instagram-Profil hatte ich schon seit Längerem ein Auge geworfen, aber bis ich eine Frau von mir aus ohne Anlass frage, ob ich sie fotografieren darf, vergehen … nun ja, Monate. Dementsprechend glücklich war ich, als Susan sich von sich aus bei mir meldete, und sich bereit erklärte, mich beim Testen einer neuen Kamera-/Objektivkombination zu unterstützen. Problem gelöst!

Hier nun eine kleine Auswahl der Ende Januar entstandenen Fotos. Ich hoffe, sie gefallen euch!

13.01.2018 | Larissa

Ab und zu werde ich gefragt, welche Kamera ich eigentlich verwende. Diese Frage lässt sich, wie sollte es auch anders sein, nicht beantworten, ohne etwas auszuholen. Denn auch ich verwende mehrere Kameras und Objektive – je nach Motiv, Situation und persönlicher Laune.

Für meine Porträts zum Beispiel nutze ich meistens eine Vollformatkamera. Diese ist zwar alles andere als leicht, aber erstens sind meine Arme eh zu dünn und können Training dementsprechend gut gebrauchen, und zweitens liebe ich es, mit der Schärfentiefe (oder heißt es Tiefenschärfe?) zu spielen, was mit kleineren Sensoren halt nur mit Abstrichen möglich ist.

Dennoch hatte ich Anfang des Jahres Lust, mal zu schauen, wie wohl meine typischen Indoor-Fotos aussehen, wenn ich statt der großen Vollformatkamera eine Kamera mit einem nur halb so großen Micro-Four-Thirds-Sensor verwende (alle Nicht-Fotografen dürfen an dieser Stelle ruhig mit der Stirn runzeln). Also fragte ich bei Instagram, ob jemand Lust hätte, mich hierbei ein wenig zu unterstützen.

Um es kurz zu machen: Es gab Personen, die Lust hatten. Sogar mehrere. Eine davon war Larissa, deren Fotos ich euch heute zeige, und die sich als ebenso geduldiges wie lustiges „Testobjekt“ entpuppte. Bei meinen Models habe ich bislang echt ein glückliches Händchen. 🙂

Was den Look der Fotos angeht … nun, ihr könnt mir ja mal schreiben, ob die Fotos für euch „anders“ aussehen als meine sonstigen Porträts. Ich selbst halte mich mit meiner Meinung vorerst zurück, um euch nicht zu beeinflussen … 😉

07.01.2018 | Janina

Es ist Sonntagmorgen, das Wetter ist schön. Ich habe Lust zu fotografieren, für den Tag jedoch kein Shooting geplant. Das finde ich doof. Richtig doof.

Doch zum Glück gibt’s Instagram. Also erstelle ich dort kurz eine Story und frage in dieser, ob jemand spontan Zeit für und Lust auf ein Shooting hat. Wenige Stunden später stehe ich mit Janina an der Forstbaumschule – der Sonntag ist gerettet. Nicht nur, weil ich endlich mal wieder Porträts an der frischen Luft fotografieren kann, sondern insbesondere, weil Janina ein sehr angenehmer Mensch ist.

Es ist Sonntagabend, die Sonne ist untergegangen. Ich habe fotografiert, geschaukelt und eine heiße Schokolade mit Sahne getrunken. Ich bin zufrieden. Richtig zufrieden.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich mag spontane Shootings! Und falls auch du spontane Shootings magst, folge mir gerne bei Instagram und achte dort auf meine Stories – es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich spontan ein Model für ein Shooting suche …

Tschüss 2017!

Verrückt: Gefühlt hat das Jahr 2017 gestern erst begonnen – und dennoch ist es heute schon wieder so gut wie vorbei. Kinder, wie die Zeit vergeht. Ob das dieses „je älter du wirst, desto schneller verfliegt die Zeit“ ist, von dem alte Menschen immer berichten? Aber ich bin doch erst … ach, wechseln wir lieber schnell das Thema.

Ursprünglich hatte ich für diesen Beitrag mit dem Gedanken an einen kurzen Jahresrückblick gespielt, aber da es immer heißt, man solle nach vorne und nicht zurück schauen, verzichte ich darauf. Obwohl, einen kurzen Blick werfe ich dann doch zurück und zeige euch an dieser Stelle meine 12 persönlichen Lieblingsfotos aus 2017:

Wieso es ausgerechnet diese 12 Fotos in meine Auswahl geschafft haben? Nun, das bleibt mein kleines Geheimnis. Natürlich könnte ich zu jedem einzelnen Foto einen erklärenden Text schreiben, aber zum einen würde das den Umfang dieses Beitrags sprengen, und zum anderen ist es doch auch viel interessanter, wenn ihr euch diese Frage selbst beantworten müsst, oder?

So, und nun wird es noch ein wenig kitschig. Denn auch wenn es eigentlich nicht meine Art ist, möchte ich zum Abschluss des Jahres noch ein wenig gefühlsduselig werden und mich bei euch allen bedanken. Dafür, dass ihr regelmäßig meine Seite besucht und euch meine Fotos anschaut – egal ob hier, bei Facebook oder bei Instagram. Noch mehr bedanken möchte ich mich bei euch, sofern ihr euch meine Fotos nicht „nur“ still und leise anschaut, sondern zusätzlich auch noch ab und an ein „Gefällt mir“ oder gar einen Kommentar hinterlasst. Glaubt mir, ich freue mich über jede einzelne Reaktion! Und abschließend dürfen (dürfen, nicht müssen!) sich noch all jene von euch virtuell geknuddelt fühlen, die ich dieses Jahr fotografieren durfte – du, du und … na gut, auch du! Ohne euch wäre nichts von dem hier möglich! Und dafür danke ich euch aus tiefstem Herzen! Puh, ist der Boden hier plötzlich rutschig …

Nun, wie dem auch sei: Damit wäre ich jetzt auch schon bei dem angekommen, was ich mir für 2018 wünsche, nämlich … *trommelwirbel* … dass ihr euch weiterhin fleißig bei mir meldet, wenn ihr Lust habt, gemeinsam mit mir ein paar schöne Fotos zu erschaffen. Und insbesondere denen, die bislang noch nicht vor meiner Kamera standen, möchte ich sagen: Habt keine Scheu, traut euch einfach und schreibt mich an – manchmal, an guten Tagen, bin ich sogar fast so was wie freundlich. 😉

In diesem Sinne: Ich wünsche euch allen ein paar schöne, hoffentlich nicht zu stressige Feiertage und schon mal vorsorglich einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir sehen uns auf der anderen Seite …

Tanzsport – ein Versuch beim 1. Latin Team Kiel

Als Dolores mir im Mai während unseres Shootings erzählte, dass sie auf Turnieren Latein tanzt (ist das so richtig formuliert?), war ich direkt neugierig. Tanzsport verbinde ich mit guter Musik, sportlichen Menschen und interessanten Posen – oder anders formuliert: mit einer tollen Möglichkeit für schöne Fotos. Außerdem stecke ich fotografisch bekanntlich immer noch in meiner Lernphase, und wenn ich mir etwas gerne anschaue, kann ich ja auch gleich mal versuchen, es zu fotografieren. Und dabei lernen. Also fragte ich Dolores, ob es möglich wäre, mal bei einem Turnier oder einer ähnlichen Veranstaltung zu fotografieren. Sie versprach mir, bei der nächsten Saison an mich zu denken und sich ggf. bei mir zu melden.

Gestern war es nun so weit. Ich durfte bei der Präsentation des 1. Latin Team Kiel fotografieren. Direkt aus der ersten Reihe heraus. In der ich einen reservierten Platz hatte. So müssen sich Promis fühlen. 😉

Da tanzende Menschen für mich Neuland sind, hatte ich dementsprechend keine Ahnung, was ich da tue. Das war aber gar nicht schlimm, da ich letztlich nur für mich fotografiert habe und nicht unter dem Druck stand, etwas abliefern zu müssen. Brennweite? Blende? Verschlusszeit? Richtiger Moment? Einfach mal der eigenen Intuition folgen und ein wenig experimentieren – wird schon schiefgehen. Ich gebe es zu: Ich bin ein großer Fan des Trial-and-error-Prinzips, da man dadurch meiner Meinung nach am schnellsten lernt.

Ein paar Fotos sind mir dann auch tatsächlich ganz gut gelungen. Finde ich. Hoffe ich. Abweichende Meinungen werden natürlich toleriert. Auf jeden Fall ist Dolores zufrieden. Und wenn Dolores zufrieden ist, bin ich es auch. 😉

Falls ihr gleich beim Betrachten der Fotos denkt „Och ja, das sieht nach einer Menge Spaß aus“, männlich seid und aus Kiel kommt: Wenn ich mich gestern nicht verhört habe, sucht das C-Team dringend männliche Verstärkung! Also ran da! Ich würde selbst mit dem Tanzen anfangen, muss ja aber leider fotografieren. 😉

Ach ja, getanzt wurde übrigens unter anderem zu dem Awesome Mix von „Guardians of the Galaxy“ – der Filmnerd in mir hat bei der Ankündigung der Lieder heimlich eine kleine Freudenträne verdrückt. Aber pssst …