10.2020 | Hochzeit von Sarah und Andi

Wenn es etwas gibt, was bei mir letztes Jahr unter Corona gelitten hat, dann ist es die Hochzeitsfotografie. Gerade mal zwei Hochzeiten durfte ich 2020 begleiten – und das ist selbst für mich, der ich nicht unbedingt für meine Hochzeitsfotografie bekannt bin, extrem wenig.

Umso mehr habe ich diese beiden Hochzeiten genossen und hoffe inständig, solch besondere Tage in nicht allzu ferner Zukunft wieder öfter begleiten zu dürfen. Dieses Jahr sieht’s zwar noch mau aus, aber ich bin durchaus optimistisch, dass 2022, so die Impfungen denn irgendwann mal Fahrt aufnehmen, wieder mehr möglich sein wird.

Heute aber möchte ich euch nun erst mal die Fotos von meiner lieben Kollegin Sarah und ihrem nicht minder lieben Mann Andi zeigen. Wie ihr gleich sehen werdet, sind die beiden passionierte Golfspieler, wodurch ich das Vergnügen hatte, zum ersten Mal ein Brautpaar auf einem Golfplatz zu fotografieren. Definitiv etwas, was ich nicht jeden Tag mache …

Vielen Dank, Sarah und Andi, dass ich euch an diesem Tag begleiten durfte! Und bleibt bitte, wie ihr seid – ihr wisst, was ich meine! 😉

09.2020 | Marie Luise

Es war ein typischer Herbsttag in Norddeutschland. Grau in grau. Verdammt windig. Und verdammt kalt. Aber gut, dachten wir uns, wird schon gehen. Und so beschlossen Marie Luise und ich, trotz des ungemütlichen Wetters ein wenig am Strand spazieren zu gehen und dabei Fotos zu machen.

Noch auf dem Weg vom Parkplatz zum Strand verfluchten wir beide diese Entscheidung. Meine Fresse, war das am Wasser stürmisch und arschkalt. Zum Glück ist Marie Luise ein wenig verrückt. Verrückt im positiven Sinne, versteht sich. Einem unsicheren „Ist zwar echt kalt, aber ich versuch’s trotzdem mal ohne Jacke.“ folgten ein neugieriges „Ich gehe mal mit den Füßen ins Wasser, nur mal schauen, wie kalt das ist.“ und ein entschlossenes „Ist mir jetzt egal, wir sind am Strand, jetzt will ich auch Fotos im Wasser!“. Schwupps, lagen die Klamotten im Sand und Marie Luise war im kühlen Nass verschwunden.

Das sind die Momente, in denen ich mich als Fotograf einfach nur freue, draufhalte und mit genau den natürlichen Fotos belohnt werde, die ich so liebe – danke, Marie Luise!

09.2020 | Katrin

Huch, was ist denn hier passiert? Die Fotos sind ja alle … farbig …

… mag jetzt vielleicht der eine oder andere von euch denken. Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Diese Fotos von Katrin sind alle mit einer analogen Kamera und einem Farbfilm entstanden. Um genau zu sein: mit einer rund 40 Jahre alten Olympus OM-2n und einem Kodak Portra 160. Und da ich, wenn ich schon mal analog fotografiere, nachträglich nichts an den Fotos verändere, seht ihr diese hier genau so, wie sie aus der Kamera gekommen sind. In Farbe. Mit nicht immer perfektem Bildausschnitt. Und mit all den kleinen Schmutzflecken, die sich im Laufe der Jahr(zehnt)e angesammelt haben.

Klar, das sind keine Fotos für Menschen, die nach technischer Perfektion streben. Aber so ein Mensch bin ich nun mal nicht. Für mich muss einfach nur der Gesamteindruck stimmen – dann darf ein Foto gerne auch technische „Fehler“ enthalten.

Zum Abschluss noch ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, für den Fall, dass auch du keinen Wert auf Perfektion legst und dir solche Fotos gefallen: Ein paar Filme habe ich noch im Kühlschrank liegen. Derzeit fotografiere ich (aus bekannten Gründen) zwar nicht, aber irgendwann in den nächsten Monaten wollen auch diese verschossen werden …

09.2020 | Alina

Es ist Freitag, das Wochenende steht unmittelbar bevor und ich habe absolut nichts zu erzählen. Zumindest nichts, was mit Fotografie zu tun hat. Daher fasse ich mich auch heute wieder kurz und zeige euch direkt die im September entstandenen Fotos von Alina.

Habt ein schönes Wochenende!

09.2020 | Tabea

Heute darf ich euch mal wieder ein paar Fotos zeigen, von denen ich noch immer nicht weiß, wie ich sie nun eigentlich nennen soll. Sind es Aktfotos? Oder eher Sensual Portraits? Und wo liegt da eigentlich der Unterschied?

Gut, letztendlich spielt das eigentlich gar keine Rolle. Was hingegen eine Rolle spielt, ist, dass es für mich (erfahrenere Fotografen dürfen gerne müde lächeln) noch immer eine besondere Herausforderung ist, nackte Menschen zu fotografieren. Schließlich möchte ich, dass auch diese Fotos natürlich wirken. Gerne auch ein wenig sinnlich. Aber keinesfalls unvorteilhaft. Oder gar billig.

Von daher bin ich der lieben Tabea sehr dankbar, dass sie sich bereit erklärt hat, mir für diese Fotos (abgedroschen, aber wahr: Übung macht den Meister) als Model zur Verfügung zu stehen. Und dass sie mir erlaubt hat, euch diese Fotos auch zu zeigen.

Danke, Tabea! Und an alle: Habt ein schönes Wochenende!