In eigener Sache: kleine Homepage-Änderungen bei Porträts und Hochzeiten

Da meine Homepage durch die zahlreichen Bilder zuletzt immer langsamer wurde, habe ich den Porträtbereich ein wenig überarbeitet: Künftig findet ihr dort nicht mehr sämtliche Shootings, sondern eine thematisch sortierte Auswahl. Neben dem deutlich schnelleren Seitenaufbau hat dies den Vorteil, dass Besucher schneller erkennen können, was ich so fotografiere. 🙂

Damit meine Homepage optisch stimmig bleibt, werde ich mich im Hochzeitsbereich künftig auf vier Serien als Beispiele beschränken.

Die kompletten Shootings findet ihr weiterhin hier im Blog. Dort habe ich zur besseren Orientierung Kategorien, ein Archiv und eine Suche integriert.

Ich hoffe, die Änderungen sind einigermaßen nachvollziehbar. 🙂

Vom Start weg ausverkauft: mein erster Bildband „Expectation“

Das nenne ich mal eine gelungene Premiere: Mein erster Bildband „Expectation“ ist direkt nach dem Druck bereits komplett ausverkauft! Okay, fairerweise sollte ich dazu sagen, dass es von dem Bildband nur ein einziges Exemplar gibt, welches ich für mich selbst habe drucken lassen – aber hey: ausverkauft!

Gut, lasst mich kurz ernst werden (übrigens ein sehr schönes Beispiel dafür, wie wichtig Groß- und Kleinschreibung ist – Ernst versteht, was ich meine): Ich spielte schon lange mit dem Gedanken, meine mir wichtigsten Fotos der letzten Jahre in geeigneter Form auf Papier zu bringen. Zwar drucke ich mir viele Fotos mit entsprechenden Fotodruckern schon jetzt selbst aus, doch ist ein Bildband schon noch mal eine Ecke schicker als ein Kühlschrank oder eine Pinnwand voller Fotos. Und lässt sich außerdem bei Bedarf deutlich komfortabler transportieren.

Wie es der Zufall wollte, wurde mir Anfang März eine Anzeige von Saal Digital in meinen Instagram-Feed gespült. Saal Digital sucht regelmäßig nach Produkttestern – und dieses Mal praktischerweise für ihre Fotobücher. Also habe ich spontan eine Bewerbung ausgefüllt und durfte mich kurze Zeit später über einen 40-Euro-Gutschein freuen. Ein Gutschein, der übrigens nur an eine einzige Bedingungen geknüpft war, nämlich dass ich über meine Erfahrungen mit Saal Digital und dem Produkt berichte. Was ich hier im Blog ohnehin getan hätte. Ob dieser Text dadurch jetzt Werbung darstellt oder nicht, dürft ihr gerne selbst entscheiden.

Zurück zum Bildband. Wie die meisten von euch wissen, mag ich insbesondere die Bildsprache von Andreas Jorns unheimlich gerne und besitze so ziemlich alle seine Werke. Lediglich sein erster Bildband „[UN]INVITED“ fehlt mir noch in meiner Sammlung – falls den irgendwer zu Hause rumliegen hat und nicht mehr benötigt … verdammt, ich schweife ab. Worauf ich eigentlich hinaus wollte, war, dass Andreas‘ Publikationen mich durchaus geprägt haben. Da ich selbst von der Gestaltung eines Bildbandes keine Ahnung habe, habe ich mir dessen Werke daher ein wenig zum Vorbild genommen – gewisse Ähnlichkeiten im Aufbau lassen sich also nicht leugnen. Aber irgendwie musste ich ja anfangen und das Rad kann schließlich auch nicht ständig neu erfunden werden.

Viel wichtiger als die Anordnung war mir ohnehin die Bildauswahl. Und ich kann euch verraten: Es fiel mir definitiv nicht leicht, mich zu entscheiden. Letztlich haben es 19 Frauen in meinen Bildband geschafft. 19 Frauen, die mich in besonderer Art und Weise fotografisch und/oder menschlich inspiriert und einen großen Teil zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen haben. 19 Frauen, denen ich unendlich dankbar dafür bin, dass ich für ein paar Stunden ein Teil ihres Lebens sein durfte (und es zum Teil auch heute noch bin).

Da ich nicht die Zeit hatte, mich in eine entsprechende Profisoftware einzuarbeiten, habe ich für die Gestaltung des Bildbandes den Designer von Saal Digital genutzt. Die Software ist auf den typischen Endanwender hin ausgerichtet, bietet Cliparts, diverse Hintergründe und zahlreiche vorgefertigte Layouts – auf die ich allesamt weitestgehend verzichtet und die Bilder lieber manuell angeordnet habe. Da mir ein Vergleich zu anderen Programmen fehlt, kann ich zu der Software nur sagen, dass ich gut damit zurecht gekommen bin (teilweise habe ich sogar zu kompliziert gedacht). Gut gefallen hat mir, dass bei jeder neu hinzugefügten Seite auch direkt der Preis aktualisiert wurde – so wusste ich jederzeit, wie sehr mein Konto demnächst bluten wird.

Wer schon mal einen Bildband in entsprechender Größe und kleiner Auflage hat drucken lassen, weiß, wie viel Geld so etwas kosten kann. Ich vermeide hierbei absichtlich das Wort „teuer“, denn meiner Meinung nach ist so ein Bildband, insbesondere mit den eigenen Fotos, das Geld mehr als wert. Da ich mich später nicht ärgern wollte (und so etwas ja auch nicht häufig mache), bin ich bei „Expectation“ direkt in die Vollen gegangen: maximale Größe des gewünschten Formates (28 x 28), maximale Seitenzahl (160) und ein matter HighEnd-Druck – am Ende standen 176,20 Euro auf meiner Rechnung. Na gut, 136,20 Euro. Ich hatte ja noch den Gutschein.

Das Geld war aber sofort vergessen, als ich den Bildband dann zum ersten Mal vor mir liegen sah. Und jetzt muss ich Saal Digital wirklich mal loben: Ich habe den fertig gestalteten Bildband am Mittwoch, den 13.3. kurz vor 19 Uhr hochgeladen, bereits am Freitag, den 15.3. hielt ich ihn in meinen Händen. DAS ist definitiv mal schnell!

Auch mit der Druckqualität des Bildbandes bin ich definitiv zufrieden. „Expectation“ besteht, vom Cover abgesehen, ausschließlich aus Schwarzweißbildern, die allesamt so aussehen, wie ich es erhofft habe. Meine Befürchtung, die dunklen Stellen könnten beim Druck „absaufen“, war zum Glück unbegründet. Insofern ist alles im grünen Bereich – mit einer Ausnahme: Wird der Bildband auf dem Tisch liegend wieder zugeklappt, kommt es vor, dass das Cover nicht korrekt umklappt und verzieht (was sich dann natürlich durch beherztes Drücken korrigieren lässt). Ob dies schlicht an der hohen Anzahl der Seiten in Kombination mit der Lay-Flat-Bindung liegt – ich weiß es nicht. Beim ersten Mal war ich auf jeden Fall sehr erschrocken. Inzwischen bin ich entspannter und hoffe einfach mal, dass sich dies nicht auf die Haltbarkeit auswirkt …

Eine kleine Anekdote zum Titel „Expectation“ (was übersetzt so viel wie Erwartung bzw. Erwartungshaltung heißt): Oberflächlich betrachtet ließe sich der Titel darauf beschränken, dass das glänzende Cover sowohl vorne als auch hinten ein Farbfoto zeigt, ich im Bildband selbst jedoch mattes Papier verwendet habe und ausschließlich Schwarzweißfotos zeige. Man könnte also annehmen, dass es mir bei dem Titel nur um die Erwartungshaltung des Betrachters ging. So meinte dann auch eines meiner Models zu mir, dass sie von dem Titel irgendwie mehr erwartet (haha) hatte. Ironischerweise hat eben dieses Model bei einem früheren Shooting, und das übrigens völlig zu recht, festgestellt, dass ich zu viel nachdenke und viel zu selbstkritisch bin. Was dann auch die Frage beantwortet, worum es mir bei dem Titel eigentlich geht: um meine Erwartungshaltung an mich selbst.

Üblicherweise gehe ich mit meinen Fotos relativ hart ins Gericht, aber ich gebe offen zu: Als ich durch den Bildband blätterte, dachte selbst ich diverse Male „Scheiße, Sven. Du bist gar nicht mal so schlecht.“. Ganz ehrlich: Wenn ihr selbst fotografiert und wissen möchtet, wie gut eure Fotos aussehen können, nehmt ein bisschen Geld in die Hand und lasst sie in entsprechender Qualität drucken. Für mich war das, bei aller Bescheidenheit, ein echtes Aha-Erlebnis. Womit ich übrigens nicht sagen möchte, dass ich inzwischen am Ziel angekommen bin. Davon bin ich noch weit entfernt. Sehr weit. Ich bin mir durch den Bildband aber sehr sicher geworden, dass ich definitiv auf dem richtigen Weg bin …

Zum Schluss bleibt mir nur noch, mich zu bedanken. Bei Franziska, Maraike, Jule, Anita, Kim-Sarah, Lena, Tabea, Dolores, Nathalie, Jennifer, Hannah, Svea, Josefine, Lana, Ines, Marie, Alisha, Emma-Lotta, Isabell und natürlich auch bei allen anderen Personen, die ich schon fotografieren durfte. Bei Andreas Jorns, der nicht nur seine Fotos, sondern auch offenherzig seine Gedanken zur Fotografie teilt, mir dadurch immer wieder neue Denkanstöße gibt und ohne dessen Bildbände ich meinen vermutlich nie in Angriff genommen hätte. Bei Matthes Zimmermann, der maßgeblich für das Layout von Andreas‘ Werken verantwortlich ist. Und natürlich bei Saal Digital für den 40-Euro-Gutschein. 😉

Tschüss 2017!

Verrückt: Gefühlt hat das Jahr 2017 gestern erst begonnen – und dennoch ist es heute schon wieder so gut wie vorbei. Kinder, wie die Zeit vergeht. Ob das dieses „je älter du wirst, desto schneller verfliegt die Zeit“ ist, von dem alte Menschen immer berichten? Aber ich bin doch erst … ach, wechseln wir lieber schnell das Thema.

Ursprünglich hatte ich für diesen Beitrag mit dem Gedanken an einen kurzen Jahresrückblick gespielt, aber da es immer heißt, man solle nach vorne und nicht zurück schauen, verzichte ich darauf. Obwohl, einen kurzen Blick werfe ich dann doch zurück und zeige euch an dieser Stelle meine 12 persönlichen Lieblingsfotos aus 2017:

Wieso es ausgerechnet diese 12 Fotos in meine Auswahl geschafft haben? Nun, das bleibt mein kleines Geheimnis. Natürlich könnte ich zu jedem einzelnen Foto einen erklärenden Text schreiben, aber zum einen würde das den Umfang dieses Beitrags sprengen, und zum anderen ist es doch auch viel interessanter, wenn ihr euch diese Frage selbst beantworten müsst, oder?

So, und nun wird es noch ein wenig kitschig. Denn auch wenn es eigentlich nicht meine Art ist, möchte ich zum Abschluss des Jahres noch ein wenig gefühlsduselig werden und mich bei euch allen bedanken. Dafür, dass ihr regelmäßig meine Seite besucht und euch meine Fotos anschaut – egal ob hier, bei Facebook oder bei Instagram. Noch mehr bedanken möchte ich mich bei euch, sofern ihr euch meine Fotos nicht „nur“ still und leise anschaut, sondern zusätzlich auch noch ab und an ein „Gefällt mir“ oder gar einen Kommentar hinterlasst. Glaubt mir, ich freue mich über jede einzelne Reaktion! Und abschließend dürfen (dürfen, nicht müssen!) sich noch all jene von euch virtuell geknuddelt fühlen, die ich dieses Jahr fotografieren durfte – du, du und … na gut, auch du! Ohne euch wäre nichts von dem hier möglich! Und dafür danke ich euch aus tiefstem Herzen! Puh, ist der Boden hier plötzlich rutschig …

Nun, wie dem auch sei: Damit wäre ich jetzt auch schon bei dem angekommen, was ich mir für 2018 wünsche, nämlich … *trommelwirbel* … dass ihr euch weiterhin fleißig bei mir meldet, wenn ihr Lust habt, gemeinsam mit mir ein paar schöne Fotos zu erschaffen. Und insbesondere denen, die bislang noch nicht vor meiner Kamera standen, möchte ich sagen: Habt keine Scheu, traut euch einfach und schreibt mich an – manchmal, an guten Tagen, bin ich sogar fast so was wie freundlich. 😉

In diesem Sinne: Ich wünsche euch allen ein paar schöne, hoffentlich nicht zu stressige Feiertage und schon mal vorsorglich einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir sehen uns auf der anderen Seite …

Nebliger Sonnenaufgang an der Kiellinie

Ich gehe oft (und inzwischen auch gerne) spazieren. In der Woche morgens, mittags und abends, am Wochenende je nach Lust, Laune und Wetter. Dabei habe ich mir angewöhnt, grundsätzlich auch eine Kamera bei mir zu tragen. Also zusätzlich zum Smartphone, welches ja eh immer dabei ist. Meistens läuft es dabei auf eine OM-D E-M10 von Olympus hinaus, die mit einem 17-mm-Objektiv recht handlich, vielseitig und als Immer-dabei-Kamera dementsprechend gut geeignet ist.

Auch die folgenden Fotos sind mit dieser Kombination am Dienstag auf dem Weg zur Arbeit entstanden. Und zeigen hoffentlich, WIESO ich grundsätzlich eine Kamera dabei habe. Klar hätte ich die Fotos auch mit dem Smartphone aufnehmen können, aber ganz ehrlich: Dieser Sonnenaufgang war es wert, mit einer „richtigen“ Kamera fotografiert zu werden. Da soll noch mal einer behaupten, Kiel hätte nicht auch seine schönen Seiten … 🙂

Bietest du auch Workshops an?

Hui, ich habe heute tatsächlich eine Anfrage erhalten, ob ich auch Workshops anbieten würde. 😳 Ich fühle mich natürlich geehrt, aber ganz ehrlich: Ich sehe mich selbst immer noch als Anfänger – und bin als solcher definitiv nicht qualifiziert genug, um anderen in Form von Workshops das Fotografieren beizubringen.

Daher möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um einfach mal ein bisschen Werbung für Paddy von Neunzehn72 und Andreas Jorns zu machen. So ziemlich alles, was ich über das Fotografieren weiß, habe ich von diesen beiden Fotografen gelernt (hoffentlich ist das für die beiden jetzt keine schlechte Werbung 😂). Mit Paddys Videotutorials habe ich vor zwei Jahren angefangen („Grundlagen Portrait“ und „Available Light Portrait“ sind Gold wert!), dann irgendwann Andreas entdeckt und mir sein Buch „Sensual Nude – Sinnliche Aktfotografie in schwarzweiss“ gegönnt. Und dann einfach nur geübt, geübt und geübt.

Wenn ihr Fotografieren lernen möchtet, seid ihr bei diesen beiden definitiv an der richtigen Adresse!

Vertraut mir – ich weiß, was ich schreibe … 😉

Adobe Creative Cloud Foto-Abo für Neuabschlüsse derzeit im Angebot

Falls ihr selbst auch fotografiert und ohnehin über den Abschluss des Adobe Creative Cloud Foto-Abos nachdenkt: Wie ich gerade gesehen habe, gibt es dieses noch bis zum 02.07.2017 ein Jahr lang zum Sonderpreis von 9,90 Euro pro Monat (sonst 11,89 Euro). Gilt aber leider nur für Neuabschlüsse. Falls jemand einen Trick kennt, wie man ein bereits bestehendes Abo zu diesem Preis verlängern kann, immer her damit.

Oh, ich sehe gerade, dass mein Abo am 29.06. abläuft. Dann kann ich es natürlich auch kündigen und am 30.06. zum Angebotspreis neu abschließen. Wie praktisch. 🙂

Wer das Foto-Abo noch nicht kennt: Dieses beinhaltet die beiden Programme Lightroom und Photoshop, die ihr ein Jahr lang auf zwei Rechnern (Windows und/oder macOS) nutzen könnt. Und ja, auch offline. Es wird lediglich regelmäßig eine Internetverbindung benötigt, um zu prüfen, ob euer Abo noch besteht.

Abschließen könnt ihr das Abo hier.

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