12.2018 | Marie

Es gibt zwei Dinge, die ich bei Porträts, zumindest bei meinen eigenen, grundsätzlich nicht leiden mag:

1. künstliche Posen
2. künstliches Lachen

Beides versuche ich so gut wie möglich zu vermeiden. Nummer 1, indem ich z. B. die Arme am Körper des Models festbinde, wenn die Hände immer und immer wieder unnatürlich im Gesicht landen. Und Nummer 2, indem ich mich selbst nicht zu ernst nehme und versuche, eine unverkrampfte Atmosphäre zu schaffen, so dass das Model sich wohl fühlt und ganz von alleine lacht. Zugegeben, letzteres klappt mal besser und mal schlechter (einen gemeinsamen Nenner beim Humor zu finden, ist manchmal mit Blut, Schweiß und Tränen verbunden), aber wenn’s klappt, dann wird’s richtig gut. Und dann bekomme ich auch schon mal Rückmeldungen wie die folgende:

„Ich liebe das so, dass ich fast die ganze Zeit lache. Ist aber auch immer einfach zu witzig mit dir.“

Unter uns: Da geht mir schon ein wenig das Herz auf. Zumal Marie auch die entstandenen Fotos gefallen, was insgesamt eine tolle Bestätigung für meine Fotografie und meine Art ist, wie ich meine Shootings angehe. Da freut sich der Selbstzweifler in mir.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich mag’s, wenn’s beim Shooting locker zugeht. Mehr wollte ich eigentlich gar nicht gesagt haben …

P.S.: Und selbstverständlich habe ich noch nie ein Model gefesselt!

12.2018 | Emma-Lotta

Tief durchatmen … tief durchatmen … tief durchatmen …

Geplant war, das Shooting mit Emma zum Anlass zu nehmen, um ein wenig darüber zu philosophieren, wieso ich manche Menschen interessant finde und fotografieren möchte. Und wieso manche Menschen mich emotional völlig kalt lassen. Der Text war sogar schon so gut wie fertig geschrieben. Leider musste ich eben feststellen, dass Emma ihr Instagram-Profil aufgeräumt hat – und da eben dieses Instagram-Profil als Beispiel diente und jetzt komplett anders aussieht, ergibt mein Text nun absolut keinen Sinn mehr. 😀

Da ich gerade zu niedergeschmettert bin, um mir etwas Neues einfallen zu lassen, gibt’s daher heute nur die Fotos. Vielleicht findet sich für den Text ja noch mal eine Gelegenheit. Ach Mensch, es hätte so gut gepasst …

P.S.: Emma, falls du das hier liest: Ich hasse dich! Aus tiefstem Herzen!
P.P.S.: Stimmt gar nicht.

11.2018 | Ramona

Prinzipiell möchte ich hier 2019 pro Shooting nicht mehr so viele Bilder zeigen, mich lieber auf maximal 10 beschränken und die übrigen dann gegebenenfalls nach und nach bei Facebook und Instagram veröffentlichen. Nicht etwa, weil ich Facebook und Instagram als relevanter erachte. Ganz im Gegenteil, weil mir meine Seite wesentlich mehr bedeutet und ich mich hier ausschließlich von meiner besten Seite zeigen möchte, während Facebook und Instagram für mich eher so eine Art B-Seite darstellen. Die Älteren wissen, was ich damit meine. Die Jüngeren haben die Wikipedia. 😉

Das Problem ist: Wenn ich stundenlang mit einem Menschen am Strand spazieren gehe, wir uns nett unterhalten und Spaß haben, entstehen so viele Fotos, dass ich mich entweder nicht entscheiden kann, oder das Gefühl habe, es wäre einfach zu schade, bestimmte Fotos hier nicht zu zeigen. So ist es dann auch mit den Bildern von Ramona, mit der ich im November den Falckensteiner Strand unsicher gemacht habe. Und dementsprechend sind es hier dann doch wieder ein paar mehr als die besagten 10 Fotos geworden. Upps.

Das Gute ist: Dadurch, dass die Bilder bereits 2018 entstanden sind, muss ich mir selbst nichts vorwerfen. Bei den ersten Fotos aus 2019 wird dann alles anders. Bestimmt …

11.2018 | Sara

Inzwischen schreiben wir das Jahr 2019 (an dieser Stelle ein verspätetes frohes Neues!) und ich bin immer noch damit beschäftigt, Shootings aus dem November zu bearbeiten. So weit zurückzuliegen, gefällt mir ehrlich gesagt gar nicht, weshalb ich beschlossen habe, in diesem Monat keine neuen TfP-Shootings durchzuführen. Stattdessen werde ich jetzt erst mal in Ruhe die zurückliegenden fertigstellen – die Models möchten schließlich auch nicht ewig auf die Ergebnisse warten müssen.

Heute darf ich euch die Fotos von Sara zeigen, die im November an einem grauen, sehr sehr grauen Tag entstanden sind. Losgelegt haben wir bei mir zu Hause, danach sind wir noch runter zur Kiellinie spaziert. Dass ich nur 10 Gehminuten entfernt von dieser wohne, ist schon sehr praktisch.

Puh, ich stelle gerade fest, dass mein Magen knurrt. Ich bin heute Morgen aufgestanden und habe mich direkt an den Rechner gesetzt. Vermutlich sollte ich endlich mal etwas essen. Und dann weiter Fotos bearbeiten. Obwohl, vielleicht mache ich für heute auch „Feierabend“. Ist ja immerhin Sonntag … 😉

11.2018 | Franzi

Ich schüttle ja bekanntlich immer den Kopf, wenn ich mitbekomme, dass Frauen zwar durchaus Lust auf ein Shooting mit mir haben, sich aber nicht trauen mich anzuschreiben. Der Witz ist: Ich selbst bin kein Stück besser. Damit ich eine Frau, die ich prinzipiell interessant finde und gerne mal fotografieren würde, von mir aus anspreche bzw. anschreibe, muss ich schon ein wenig Mut ansammeln und einen guten Tag erwischen. Oder situationsbedingt unter einem extremen Jetzt-oder-nie-Druck stehen. Ja ja, ich weiß. Sagt jetzt bitte einfach mal nichts.

Wieso ich das ausgerechnet bei der Veröffentlichung dieser Bilder schreibe? Ich weiß es nicht – ist bestimmt reiner Zufall und hat rein gar nichts damit zu tun, dass ich Franzi schon seit einer Ewigkeit bei Instagram folge …

Was ich aber weiß, ist, dass das Shooting mit Franzi ein schönes Beispiel dafür ist, wie ich generell bei Shootings vorgehe: nämlich zu 99% chaotisch. Ich bin ganz ehrlich kein Freund davon, ein Shooting von vorne bis hinten durchzuplanen. Indoor oder outdoor? Treffpunkt? Grober Kleidungsstil? Das muss reichen. Alles andere ergibt sich dann spontan – je nach Laune, Stimmung und natürlich Model.

Anfangs befürchtete ich ehrlich gesagt noch, dass es eine Schwäche von mir sei, Shootings nicht planen zu können wollen. Heute denke ich, dass diese Spon­ta­ne­i­tät eine Stärke ist und mir dabei hilft, genau die Fotos zu machen, die ich machen möchte: natürliche Porträts, die zwar durchaus meine Handschrift tragen, dabei aber auch stets eine ungestellte, authentische Seite des Models zeigen.

Ob mir das tatsächlich gelingt, liegt selbstverständlich im Auge des Betrachters. Und mit diesen weisen Worten beende ich diesen (länger als geplant gewordenen) Text und wünsche euch viel Spaß mit den Fotos von Franzi!

11.2018 | Jennifer

„Hast du Lust auf ein zweites Shooting?“
„Na klar!“

In einer idealen Welt käme es jetzt zu einer Terminabsprache und kurze Zeit später zu dem Shooting. In der realen Welt hingegen kann es schon mal etwas länger dauern. Jennifer und ich zum Beispiel brauchten zwei Jahre und knapp drei Monate, um einen Termin für ein zweites Shooting zu finden. Aber hey, wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude. Und viel wichtiger ist es meiner Meinung nach ohnehin, sich schlicht und einfach nicht aus den Augen zu verlieren – alles andere ergibt sich mit ein wenig Geduld dann irgendwann (fast) von selbst. 🙂

Als Beweis dieser Theorie darf ich euch heute die im November entstandenen Fotos von Jennifer zeigen. Und da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, gehe ich davon aus, Jennifer spätestens 2020 erneut vor meiner Kamera begrüßen zu dürfen … 😉

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